An­bie­ter von KI-Tech­nik

Computerwoche - - Technik -

KI-Tech­nik ist heu­te längst nicht mehr nur Spe­zia­lis­ten vor­be­hal­ten. Bei­spiels­wei­se po­si­tio­niert sich Gra­fik­chip-Her­stel­ler Nvi­dia ei­ge­nen An­ga­ben zu­fol­ge ver­stärkt als KI-Com­pu­ting-Fir­ma. Gra­phic Pro­ces­sing Units (GPUs) wür­den sich gera­de bei De­ep Learning und KI bes­ser schla­gen als klas­si­sche Com­pu­te-Pro­zes­so­ren. Das lie­ge in ers­ter Li­nie dar­an, dass GPUs stark par­al­le­li­siert ar­bei­te­ten. Noch im Lauf des Jah­res soll zu­dem der spe­zi­ell für KI-Be­lan­ge aus­ge­leg­te Chip „Xa­vier“auf den Markt kom­men. Auch In­tel ver­sucht in die­sem Markt, mit sei­nen auf Hoch­leis­tung ge­trimm­ten Xe­on-Chips Fuß zu fas­sen. In­tel hat­te be­reits im Ok­to­ber 2015 Saf­fron, ei­nen An­bie­ter von Co­gni­ti­ve-Com­pu­tin­gPlatt­for­men, über­nom­men. Er­klär­tes Ziel ist es, KI breit zu­gäng­lich zu ma­chen und stär­ker zu de­mo­kra­ti­sie­ren. Vie­le IT-Grö­ßen for­cie­ren der­zeit ih­re KI-Stra­te­gi­en. IBM baut kon­ti­nu­ier­lich an den Fä­hig­kei­ten und Funk­tio­nen sei­ner Co­gni­ti­ve-Com­pu­ting-Platt­form Wat­son. Mi­cro­soft mit dem „Co­gni­ti­ve Tool­kit“(CNTK) und Goog­le mit „Ten­sor­flow“bie­ten De­ep-Learning-Frame­works als of­fe­ne Ent­wick­lungs­platt­for­men an. Zu­dem ar­bei­ten gera­de die gro­ßen Cloud-An­bie­ter, ne­ben Goog­le und Mi­cro­soft vor al­lem auch Ama­zon Web Ser­vices (AWS), dar­an, KI-Ser­vices di­rekt aus der IT-Wol­ke her­aus an­zu­bie­ten.

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