Mit Spaß an die Ar­beit

Der bes­te ITK-Ar­beit­ge­ber in der Grö­ßen­klas­se der Fir­men mit un­ter 50 Mit­ar­bei­tern heißt Pent­land Firth Soft­ware. Das Er­folgs­re­zept: Die Münch­ner ler­nen, spie­len, fei­ern und spor­teln ge­mein­sam.

Computerwoche - - Inhalt - (am)

Das Er­folgs­re­zept des Sie­gers Pent­land Firth Soft­ware: Die Münch­ner ler­nen, spie­len, fei­ern und spor­teln ge­mein­sam.

Ei­nen Chief Hap­pi­ness Of­fi­cer gibt es bei Goog­le seit über zehn Jah­ren, auch hier­zu­lan­de ha­ben sich et­li­che Star­tups ei­nen sol­chen ver­ord­net. Bei der Münch­ner IT-Be­ra­tung Pent­land Firth Soft­ware tut je­den Mo­nat ein an­de­rer Kol­le­ge et­was Gu­tes für die an­de­ren. Der Vor­schlag geht auf ei­ne Mit­ar­bei­te­rin zu­rück und wur­de so­fort in die Tat um­ge­setzt. Ers­te Maß­nah­me: „Free hugs for all“.

Fragt man San­na Poh­ja­lai­nen-Krall, was ih­ren Ar­beit­ge­ber aus­macht, muss die Per­so­nal­che­fin nicht lan­ge über­le­gen: „Wir zie­hen al­le an ei­nem Strang und hel­fen uns ge­gen­sei­tig, was zu ei­nem gro­ßen Zu­sam­men­halt und ei­ner un­glaub­li­chen At­mo­sphä­re bei­trägt.“An­zug­trä­ger fin­det man bei Pent­land Firth Soft­ware nicht, nur we­ni­ge Mit­ar­bei­ter sind als Be­ra­ter vor Ort beim Kun­den. Die meis­ten ent­wi­ckeln, et­wa das Whiz-Cart: Der Ein­kaufs­wa­gen er­kennt dank in­te­grier­tem Ta­blet-Rech­ner die ein­ge­pack­ten Wa­ren selbst, das Scan­nen an der Kas­se ent­fällt.

„Wir schau­en nicht dar­auf, wo der Ein­zel­ne ar­bei­tet. Wir ha­ben auch kei­ne Zei­ter­fas­sung. Wich­tig ist nur, dass die Ar­beit er­le­digt wird. Dar­um sind auch Teil­zeit­mo­del­le bei uns kein Pro­blem“, sagt die ge­bür­ti­ge Fin­nin, selbst Mut­ter zwei­er Kin­der. In den Bü­ros gibt es Zim­mer, in de­nen die Mit­ar­bei­ter Bil­lard, Tisch­ten­nis, Air-Ho­ckey oder auch An­ki Over­dri­ve, die Car­re­ra-Bahn für die Ge­ne­ra­ti­on Z, spie­len kön­nen.

Film- und Spie­le­aben­de

Im ver­gan­ge­nen Au­gust ar­bei­te­ten 30 Mit­ar­bei­ter für Pent­land Firth, im April wer­den es 52 sein. An­ge­sichts die­ses Wachs­tums ist es für Poh­ja­lai­nen-Krall um so wich­ti­ger, die lo­cke­re At­mo­sphä­re zu be­wah­ren und gleich­zei­tig al­le ein­zu­bin­den. „Wir schaf­fen vie­le Mög­lich­kei­ten, dass sich die Mit­ar­bei­ter re­gel­mä­ßig se­hen, von­ein­an­der ler­nen und zu­sam­men Spaß ha­ben. Das macht den Un­ter­schied: die Ar­beit geht leich­ter von der Hand, und neue Ide­en ent­ste­hen im­mer wie­der in ei­nem sol­chen Um­feld“, ist die Per­so­na­le­rin über­zeugt. Ei­ne die­ser Ide­en war der Chief Hap­pi­ness Of­fi­cer, ei­ne an­de­re ei­ne Fahr­rad­werk­statt für Mit­ar­bei­ter.

Um Zu­sam­men­halt und Aus­tausch zu för­dern, lädt das Un­ter­neh­men je­den Mo­nat al­le zum ein­tä­gi­gen Lo­cal Of­fice Trai­ning ein. Hier in­for­miert nicht nur die Ge­schäfts­lei­tung, son­dern je­der kann sei­ne The­men und Ide­en prä­sen­tie­ren. Neue Mit­ar­bei­ter stel­len sich vor und ler­nen die Kol­le­gen gleich bes­ser ken­nen, zu­mal je­des Trai­ning mit ei­nem ge­mein­sa­men Es­sen so­wie ei­nem Film- oder Spie­le­abend en­det. Da­zu kom­men 14-tä­gi­ge Cross-Team-Mee­tings, in de­nen je­der über ak­tu­el­le Pro­jek­te be­rich­tet, so­wie ein gro­ßes Tea­mevent im Jahr. Für zwei­ein­halb Ta­ge fährt die gan­ze Fir­ma dann zum Geo­caching nach Obe­r­am­mer­gau oder in die Westernstadt Pullman Ci­ty.

Auch sport­lich schlie­ßen sich vie­le Mit­ar­bei­ter zu­sam­men, was zu­sätz­lich den Zu­sam­men­halt stärkt: ob Bub­ble­Soc­cer, Yo­ga, Ski­oder Ka­nu­fah­ren. Beim Hin­der­nis­lauf „Spar­tan Race“im Münch­ner Olym­pia­park tritt ei­ne Fir­men­mann­schaft an, die we­der vor Klet­ter­par­ti­en noch vor Schlamm­schlach­ten zu­rück­schreckt.

San­na Poh­ja­lai­nen-Krall, Pent­land Firth: „Wir zie­hen al­le an ei­nem Strang und hel­fen uns ge­gen­sei­tig, was zu un­se­rem gro­ßen Zu­sam­men­halt und der un­glaub­li­chen At­mo­sphä­re bei­trägt.“

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