Fa­zit: Es geht deut­lich si­che­rer

Computerwoche - - Technik -

IT-Ver­ant­wort­li­che und An­wen­der auch in klei­ne­ren Fir­men soll­ten sich un­be­dingt Ge­dan­ken ma­chen, wie sie mit den Da­ten auf USB-Sticks um­ge­hen. Es ist re­la­tiv un­rea­lis­tisch, den Ein­satz die­ser Spei­cher­me­di­en grund­sätz­lich zu ver­bie­ten, zu­mal ihr Ge­brauch im täg­li­chen Be­trieb vie­le Vor­tei­le bie­tet. Ne­ben Schu­lun­gen, die hel­fen, den Nut­zern deut­lich zu ma­chen, wie schnell wich­ti­ge Da­ten auf USB-Sticks aus der Fir­ma ver­schwin­den und in fal­sche Hän­de ge­lan­gen kön­nen, ist es sinn­voll, über ei­ne ge­ne­rel­le Richt­li­nie nach­zu­den­ken, die die An­wen­der ver­pflich­tet, die Da­ten auf den USB-Sticks zu ver­schlüs­seln. Für Fir­men, in de­nen si­cher­heits­re­le­van­te Da­ten auf die­sen Me­di­en trans­por­tiert wer­den, gibt es kaum ei­ne Al­ter­na­ti­ve: Sie soll­ten für die­se Ein­sät­ze spe­zi­el­le USB-Sticks mit Hard­ware­ver­schlüs­se­lung an­schaf­fen. Die Ge­rä­te soll­ten um ei­ne Ver­wal­tungs­lö­sung er­gänzt wer­den, die es den Ad­mi­nis­tra­to­ren er­laubt, sie si­cher zu ver­wal­ten. So kön­nen bei­spiels­wei­se auch Si­cher­heits­richt­li­ni­en zen­tral auf al­le Ge­rä­te aus­ge­rollt und dort durch­ge­setzt wer­den. Aber auch Fir­men, die „nur“ih­re nor­ma­len Da­ten – wie et­wa Ge­schäfts­be­rich­te, Kun­den­lis­ten oder An­ge­bo­te – auf USB-Sticks trans­por­tie­ren, soll­ten die­se ver­schlüs­seln. Auch wenn ei­ne soft­ware­b­a­sier­te Lö­sung wie die in den Win­dows-Sys­te­men in­te­grier­te Soft­ware Bit­lo­cker nicht das ho­he Si­cher­heits­ni­veau der hard­ware­ge­stütz­ten An­sät­ze er­rei­chen kann: Ein ver­se­hent­lich ver­lo­re­ner USB-Stick, der so ver­schlüs­selt wur­de, ist da­durch aber auf je­den Fall sinn­voll ge­gen „Zu­falls­fun­de“ge­si­chert. Die Fir­ma ist auf die­se Art da­vor ge­schützt, dass bei­spiels­wei­se Ge­schäfts­da­ten zu­fäl­lig in fal­sche Hän­de ge­ra­ten.

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