Vault 7 – Wi­ki­leaks und die CIA-Ent­hül­lun­gen

Computerwoche - - Praxis -

Wi­ki­leaks hat kürz­lich mehr als 8700 Do­ku­men­te ver­öf­fent­licht, die aus dem Cyber-In­tel­li­gen­ceZen­trum des US-Ge­heim­diens­tes CIA stam­men sol­len. Die Do­ku­men­te er­stre­cken sich über den Zei­t­raum 2013 bis 2016 und stel­len laut Wi­ki­leaks „die bis­lang größ­te Ver­öf­fent­li­chung von ver­trau­li­chen CIA-Do­ku­men­ten“dar. Dar­über hin­aus zei­ge die Ver­öf­fent­li­chung nun „das ge­sam­te Leis­tungs­ver­mö­gen der CIA in Sa­chen Hacking“auf. Die CIA ver­ur­teil­te die Ver­öf­fent­li­chung der Do­ku­men­te: „Die ame­ri­ka­ni­sche Öf­fent­lich­keit soll­te be­sorgt sein über Ent­hül­lun­gen, die für die Fä­hig­keit der Ge­heim­diens­te, Ame­ri­ka vor Ter­ro­ris­ten und an­de­ren Fein­den zu schüt­zen, schäd­lich sein kön­nen“, hieß es. „Die CIA hat die Kon­trol­le über ihr kom­plet­tes Ar­senal von Cy­ber­Waf­fen ver­lo­ren“, kon­ter­te Wi­ki­leaks-Mas­ter­mind Ju­li­an Ass­an­ge. „Es ist ein his­to­ri­scher Akt von ver­nich­ten­der In­kom­pe­tenz, ein sol­ches Ar­senal an­ge­legt und es an ei­nem ein­zi­gen Ort un­ge­si­chert ab­ge­spei­chert zu ha­ben.“Über die Qu­el­le der Do­ku­men­te woll­te sich die Ent­hül­lungs­platt­form nicht äu­ßern. Es klang aber durch, dass die mehr als 8700 Do­ku­men­te, die an­geb­lich von ei­nem ab­ge­schirm­ten CIA-Ser­ver stam­men, über ei­nen In­si­der zu Wi­ki­leaks ge­lang­ten. Ass­an­ge be­kräf­tig­te, man wer­de mit den be­trof­fe­nen Tech-Un­ter­neh­men zu­sam­men­ar­bei­ten, um die in den ge­le­ak­ten Do­ku­men­ten be­schrie­be­nen Si­cher­heits­lü­cken zu schlie­ßen.

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