Bei Vec­tor In­for­ma­tik dür­fen Ent­wick­ler noch Ent­wick­ler sein

In der Grö­ßen­klas­se der Fir­men mit über 1000 Mit­ar­bei­tern hat sich Vec­tor In­for­ma­tik als bes­ter ITK-Ar­beit­ge­ber im Wett­be­werb Gre­at Place to Work durch­ge­setzt. Die Stutt­gar­ter set­zen auf nah­ba­re Chefs und Tech­nik, die be­geis­tert.

Computerwoche - - Job & Karriere - (am)

Auch wenn Vec­tor In­for­ma­tik fast 2000 Mit­ar­bei­ter be­schäf­tigt und in 17 Län­dern ak­tiv ist, agie­ren die Schwa­ben im­mer noch wie ein In­ge­nieur­bü­ro. Per­so­nal­chef Mar­cell Amann ist froh über die­se At­mo­sphä­re: „Wir ha­ben trotz des gro­ßen Wachs­tums un­se­re Kul­tur des kol­le­gia­len Mit­ein­an­ders be­wah­ren kön­nen. Das liegt auch dar­an, dass wir die vie­len neu­en Mit­ar­bei­ter schnell und gut in­te­grie­ren. Zu­dem le­ben un­se­re Ge­schäfts­füh­rer un­se­re Wer­te vor, sie ste­hen mit bei­den Bei­nen auf dem Bo­den und sind im­mer an­sprech­bar.“

Neue Mit­ar­bei­ter be­kom­men ei­nen Pa­ten an die Sei­te und wer­den per­sön­lich von ei­nem der Ge­schäfts­füh­rer be­grüßt. Zum Wo­chen­aus­klang la­den die Chefs zum Fei­er­abend­bier ein, und man tauscht sich ge­gen­sei­tig in lo­cke­rer At­mo­sphä­re aus. Auch die Tü­ren der Füh­rungs­kräf­te ste­hen im­mer of­fen, Ge­sprächs­run­den im Ma­nage­ment-Kreis sor­gen für re­gel­mä­ßi­gen Aus­tausch.

Im Wer­ben um In­for­ma­ti­ker und In­ge­nieu­re ver­spürt Vec­tor star­ke Kon­kur­renz aus der Au­to­mo­bil­in­dus­trie, für die der Soft­ware­dienst- leis­ter Lö­sun­gen für au­to­no­mes Fah­ren und Elek­tri­fi­zie­rung im Au­to ent­wi­ckelt. „Vie­le un­se­rer Be­wer­ber ha­ben die Wahl zwi­schen meh­re­ren Jo­b­an­ge­bo­ten. Da sind Ar­beit­ge­ber mit schnel­len Aus­wahl­pro­zes­sen im Vor­teil. Wir neh­men uns aber be­wusst viel Zeit für Be­wer­ber, füh­ren in der Re­gel meh­re­re Ge­sprä­che mit ih­nen, um auch ein Ge­fühl da­für zu be­kom­men, wie gut sie zu uns pas­sen, nicht nur fach­lich“, sagt Amann.

Sab­ba­ti­cals und Vä­ter­mo­na­te

Sich Zeit neh­men und auf die Wün­sche des an­de­ren ein­ge­hen sind Ei­gen­schaf­ten, die bei Vec­tor auch für das Mit­ein­an­der der Be­schäf­tig­ten es­sen­zi­ell sind. „Un­se­re Mit­ar­bei­ter ha­ben das Ge­fühl, dass ih­re Wün­sche ge­hört wer­den und sie Be­ach­tung fin­den. Ein Bei­spiel da­für ist un­ser neu­es Sab­ba­ti­cal-An­ge­bot: Die Mög­lich­keit, sich Zeit für ei­ne mehr­mo­na­ti­ge Aus­zeit an­zu­spa­ren, wird gut an­ge­nom­men“, sagt Amann. Er ist stolz dar­auf, dass fast al­le Vä­ter die El­tern­zeit neh­men. An­ders als bei klas­si­schen IT-Di­enst­leis­tern müs­sen die Ent­wick­ler von Vec­tor we­der rei­sen noch be- stimm­te Kar­rie­re­stu­fen er­rei­chen, so der Per­so­nal­chef: „Ei­nes un­se­rer Er­folgs­ge­heim­nis­se ist, dass In­ge­nieu­re und In­for­ma­ti­ker auch jen­seits von klas­si­scher Füh­rungs­ver­ant­wor­tung bei uns glück­lich wer­den kön­nen.“Auf Fach­kar­rie­ren le­gen die Stutt­gar­ter ge­nau­so viel Wert wie auf gu­te räum­li­che Be­din­gun­gen: „Wir ha­ben ei­ni­ges aus der Star­t­up-Kul­tur ad­ap­tiert, in un­se­ren Neu­bau­ten schaf­fen wir mo­der­ne Ar­beits­wel­ten, die gleich­zei­tig Kommunikation und Team­ar­beit, aber auch ru­hi­ges und kon­zen­trier­tes Ar­bei­ten er­mög­li­chen.“Zu­gleich soll ein gro­ßer Ge­sund­heits­be­reich mit Räu­men für Fit­ness, Spin­ning, Yo­ga und Mas­sa­gen ent­ste­hen.

In­ter­net-Ca­fé für Flücht­lin­ge

Wie groß der Zu­sam­men­halt bei Vec­tor ist und dass er auch jen­seits der Bü­ros funk­tio­niert, zeigt das En­ga­ge­ment in der Flücht­lings­hil­fe. Et­li­che Mit­ar­bei­ter be­trei­ben in Stutt­garts größ­ter Flücht­lings­un­ter­kunft im Bür­ger­hos­pi­tal in ih­rer Frei­zeit ein In­ter­net-Ca­fé. Un­ter an­de­rem or­ga­ni­sier­ten sie auch Spen­den­läu­fe, um Gel­der für die­ses Pro­jekt zu sam­meln.

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