Di­gi­ta­li­sie­rungs­stu­die: Op­ti­mis­ti­sche Ame­ri­ka­ner

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Eu­ro­pa ver­gleicht sich ger­ne mit den USA, auch zum Stand der di­gi­ta­len Trans­for­ma­ti­on. Ei­ne Stu­die, die Et­ven­ture ge­mein­sam mit der GfK Nürn­berg und You­gov USA in deut­schen und ame­ri­ka­ni­schen Groß­un­ter­neh­men er­ho­ben hat, be­schäf­tigt sich mit Ar­beits­plat­z­ent­wick­lung, Un­ter­neh­mens­kul­tur und Per­so­nal. – In den USA se­hen sich 85 Pro­zent der Fir­men „sehr gut“oder „gut“auf die Di­gi­ta­li­sie­rung

vor­be­rei­tet, hier­zu­lan­de sind es nur 35 Pro­zent. – 90 Pro­zent der ame­ri­ka­ni­schen Fir­men se­hen ih­re Mit­ar­bei­ter aus­rei­chend qua­li­fi­ziert für

den di­gi­ta­len Wan­del, in Deutsch­land sind es nur 42 Pro­zent. – Hier­zu­lan­de be­fürch­tet je­der fünf­te Kon­zern (20 Pro­zent), dass im Zu­ge der Di­gi­ta­li­sie­rung Ar­beits­plät­ze ab­ge­baut wer­den. In den USA sagt das mit vier Pro­zent na­he­zu kei­nes der be­frag­ten Groß­un­ter­neh­men. Viel­mehr er­war­ten sechs von zehn US-Fir­men (59 Pro­zent) neue Ar­beits­plät­ze durch die Di­gi­ta­li­sie­rung – in Deutsch­land sind es nur zwei von zehn (19 Pro­zent). In den Stu­di­en­er­geb­nis­sen spie­gelt sich ver­mut­lich nicht nur die tat­säch­li­che wirt­schaft­li­che Si­tua­ti­on wi­der, son­dern auch kul­tu­rel­le Un­ter­schie­de; wäh­rend Ame­ri­ka­ner meist op­ti­mis­ti­scher in die Zu­kunft se­hen und Deut­sche ten­den­zi­ell pes­si­mis­tisch und selbst­kri­tisch sind, liegt die Wahr­heit ver­mut­lich ir­gend­wo zwi­schen bei­den Wel­ten.

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