Frei­be­ruf­ler-In­dex: Un­ter­neh­men ge­ben mehr Geld für Fre­e­lan­cer aus

Computerwoche - - Job & Karriere - (hk)

Auf 150 Punk­te und da­mit um 14,5 Pro­zent ge­gen­über dem Vor­jah­res­quar­tal stieg der Ge­co-In­dex für IT-Frei­be­ruf­ler im ers­ten Quar­tal 2017. Zum Leid­we­sen der CIOs klet­tern die St­un­den­sät­ze der Fre­e­lan­cer wei­ter in die Hö­he.

Mit ei­nem In­dex­wert von 138 Punk­ten sind die Tech­ni­ker­stun­den­sät­ze ge­gen­über dem ver­gleich­ba­ren Vor­jah­res­quar­tal um 23 Pro­zent und selbst ge­gen­über dem Vor­quar­tal noch um 22 Pro­zent ge­stie­gen. Ge­co-Ge­schäfts­füh­rer Gün­ter Hil­ger er­klärt die ge­stie­ge­nen Ho­no­ra­re der Spe­zia­lis­ten da­mit, dass „das The­ma In­dus­trie 4.0 lang­sam Fahrt auf­nimmt“. Mit­tel­ständ­ler und pro­du­zie­ren­de Be­trie­be hät­ten sich das The­ma Di­gi­ta­li­sie­rung auf die Fah­nen ge­schrie­ben, kä­men aber nur mit ex­ter­ner Un­ter­stüt­zung vor­an.

Die Be­ra­ter­ho­no­ra­re sind da­ge­gen eher mo­de­rat ge­wach­sen. So liegt der Con­sul­ting-St­un­den­satz mit ei­nem Wert von 131 Punk­ten um sie­ben Pro­zent hö­her als im Re­fe­renz­quar­tal 2016 und um zwei Pro­zent als im Vor­quar­tal.

Die Pro­jekt­lauf­zei­ten in­des wer­den – nach ei­nem klei­nen Ein­bruch im drit­ten Quar­tal 2016 – wie­der deut­lich län­ger. Mit 214 Punk­ten er­reich­te die­ser In­dex den höchs­ten Wert der letz­ten Jah­re. Das ent­spricht ei­nem Zu­wachs von 13 Pro­zent ge­gen­über dem vor­her­ge­hen­den Quar­tal und 17 Pro­zent ge­gen­über dem Vor­jah­res­zeit­raum. Hil­ger glaubt an ei­ne ge­stie­ge­ne Kom­ple­xi­tät der Pro­jek­te. Mit Fort­dau­er der di­gi­ta­len Trans­for­ma­ti­on näh­men sie im­mer mehr Res­sour­cen in An­spruch.

Auch die Pro­jekt­an­fra­gen wer­den mehr

Mit den Pro­jekt­an­fra­gen sieht es ähn­lich aus wie bei den Pro­jekt­lauf­zei­ten. Im zwei­ten Quar­tal 2016 fie­len die An­fra­gen auf 99 Punk­te ab, im drit­ten ging es dann berg­auf (106 Punk­te). Im ers­ten Quar­tal die­ses Jah­res be­trägt der Wert 116 Punk­te, was ei­nem Plus von 10,5 Pro­zent ge­gen­über dem Re­fe­renz­quar­tal 2016 ent­spricht und acht Pro­zent Zu­wachs ge­gen­über dem Vor­quar­tal.

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