Die Ru­he selbst An­wen­der ha­ben kei­ne Pa­nik

Computerwoche - - Praxis -

Das Be­ra­tungs­haus Car­mao hat über 300 Vor­stän­de und Ge­schäfts­füh­rer re­prä­sen­ta­tiv be­fragt und fest­ge­stellt: Die De­tails zur EU-Da­ten­schutz-Gr­und­ver­ord­nung (EU-DSGVO) sind über­wie­gend be­kannt. Trotz­dem ha­ben es vie­le Fir­men nicht ei­lig mit der frist­ge­rech­ten Um­set­zung. Bis zum 25. Mai 2018 wer­den nach den Be­kennt­nis­sen der Be­frag­ten 43 Pro­zent den An­for­de­run­gen voll­stän­dig ge­nü­gen. Die Mehr­heit nimmt al­so in Kauf, sich für ei­ne ge­wis­se Zeit auf da­ten­schutz­recht­lich un­si­che­rem Bo­den zu be­we­gen. Fast je­der fünf­te Fir­men­chef gibt so­gar an, erst 2019 oder spä­ter die Pflich­ten der EU-DSGVO aus­rei­chend er­fül­len zu kön­nen. Als Grün­de für die Ver­zö­ge­run­gen nen­nen 44 Pro­zent, zu spät mit den Um­stel­lungs­maß­nah­men be­gon­nen zu ha­ben. Bei fast ei­nem Drit­tel ste­hen an­de­re In­ves­ti­tio­nen hö­her auf der Agen­da der Prio­ri­tä­ten. Zu­dem wird der Auf­wand un­ter­schätzt (41 Pro­zent), und vie­len Un­ter­neh­men fehlt es auch an den nö­ti­gen fach­li­chen Res­sour­cen (35 Pro­zent). 38 Pro­zent ge­ben in der Be­fra­gung als Ver­zö­ge­rungs­grund an, dass sie noch nicht ein­mal die recht­li­chen Ver­pflich­tun­gen des Bun­des­da­ten­schutz­ge­set­zes (BDSG) er­füllt hät­ten – oh­ne da­durch grö­ße­ren Scha­den zu neh­men.

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