Die fünf Baustei­ne ei­ner Re­fe­renz­ar­chi­tek­tur

Computerwoche - - Job & Karriere -

Wie DEEx der nächs­ten Ge­ne­ra­ti­on aus­se­hen soll­te, kon­kre­ti­siert For­res­ter an­hand ei­ner Re­fe­renz­ar­chi­tek­tur. Die­se be­inhal­tet fünf Schlüs­sel­ele­men­te:

1. Touch­points, die Mo­bi­le, Desk­top und Voice um­span­nen:

Mit­ar­bei­ter müs­sen Tech­no­lo­gie bei der Ar­beit ge­nau­so nut­zen kön­nen, wie sie es als Pri­vat­leu­te oder Kon­su­men­ten tun. Es soll­te des­halb ein Om­nichan­nelEr­leb­nis ge­ben, das Desk­top, Lap­top, Smart­pho­ne, Ta­blet, Chat, Text und Te­le­fo­nie be­inhal­tet. Auch an durch Spra­che ak­ti­vier­ba­re in­tel­li­gen­te As­sis­ten­ten nach Vor­bild von Ama­zons Ale­xa ist da­bei zu den­ken.

2. Con­textu­al De­li­very, die das Er­leb­nis per­so­na­li­siert:

Das Sys­tem soll­te Ort, Mut­ter­spra­che, Iden­ti­tät, Ab­tei­lung, Re­porting-Be­zie­hun­gen, Per­so­na­li­sie­rungs-Prä­fe­ren­zen und die In­ter­ak­ti­ons­ge­schich­te ei­nes Mit­ar­bei­ters ken­nen. Tech­no­lo­gi­en, die das er­mög­li­chen, sind Ma­chi­ne Le­arning, Re­com­men­da­ti­on En­gi­nes, Ana­ly­tics, Se­arch und Mi­cro­ser­vices-In­te­gra­ti­on.

3. Ganz­heit­li­che und in­te­grier­te In­ter­ak­ti­ons­pro­zes­se:

Die Pro­zes­se soll­ten ei­ne gan­ze Rei­he von Aspek­ten be­inhal­ten, näm­lich En­ga­ge­ment Sur­veys, Cor­po­ra­te Com­mu­ni­ca­ti­ons, Ler­nen, Kar­rie­re­ent­wick­lung, Coa­ching, Ge­sund­heit, Wohlbefinden, Be­loh­nun­gen, Be­zah­lung, Be­ne­fits, ar­beits­freie Zeit, Rei­sen, tech­no­lo­gi­schen Sup­port und Ca­se-Ma­nage­ment. Über die­se Ser­vices hin­aus soll­te an Tools für Team-Col­la­bo­ra­ti­on, job­be­zo­ge­ne In­hal­te, ter­min­li­che Or­ga­ni­sa­ti­on und an­de­re pro­duk­ti­vi­täts­stei­gern­de Ak­ti­vi­tä­ten ge­dacht wer­den.

4. Aus­wei­tung des Per­so­nal-Ma­nage­ment-Sys­tems:

Die An­bin­dung von DEEx an das zu­grun­de lie­gen­de HR-Ma­nage­ment-Sys­tem (HRMS) sei ein fun­da­men­ta­ler Ver­bin­dungs­punkt mit Mit­ar­bei­ter­da­ten und man­chen In­ter­ak­ti­ons­pro­zes­sen, so For­res­ter. Das HRMS soll­te da­hin­ge­hend wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den, dass es So­ci­al Col­la­bo­ra­ti­on, Rich-Con­tent-Ma­nage­ment, Ser­vices für Si­cher­heit und Au­then­ti­fi­zie­rung so­wie Bu­si­ness-Pro­cess-Ma­nage­ment be­inhal­tet.

5. Abrun­dung durch Ana­ly­tics und In­te­gra­ti­on:

Ver­voll­stän­digt wird die For­res­ter-Re­fe­renz­ar­chi­tek­tur durch Ana­ly­tics und In­te­gra­ti­on. Bei­de sei­en es­sen­zi­el­le Ele­men­te, be­to­nen die Stu­di­en­au­to­ren. Auf viel­fäl­ti­ge Wei­se nütz­lich sei­en bei­spiels­wei­se Echt­zeit-Ana­ly­tics, kon­text­be­zo­ge­ne Vi­sua­li­sie­rung und prä­dik­ti­ve Funk­tio­nen.

Das Lö­sungs­an­ge­bot für DEEx-Soft­ware und -Ser­vices ist laut For­res­ter un­reif, ent­wi­ckelt sich aber schnell. Da es Kom­plett­lö­sun­gen bis­her nicht gibt, sind für An­wen­der drei Ty­pen von An­bie­tern in­ter­es­sant: sol­che mit Lö­sun­gen für Em­ployee In­ter­ac­tion Pro­cess, Be­ra­tungs­häu­ser für di­gi­ta­le Per­so­nal­trans­for­ma­ti­on und An­bie­ter von ganz­heit­li­chen HR-Lö­sun­gen. Den An­wen­dern emp­fiehlt For­res­ter, die Mit­ar­bei­ter­er­leb­nis­se mit Hil­fe von Rol­len zu de­fi­nie­ren und den Ein­satz pro­ak­tiv durch Chan­ge-Ma­nage­ment-Prak­ti­ken zu be­glei­ten. Un­ter­neh­men soll­ten nach An­sicht der Ana­lys­ten durch­aus auf in­no­va­ti­ve Vor­rei­ter mit ei­nem gu­ten Ruf als Ar­beit­ge­ber schau­en. Vor al­lem aber bie­te sich ei­ne Ori­en­tie­rung an CX-Lö­sun­gen an. Man dür­fe sich durch­aus trau­en, mit neu­en Prak­ti­ken vor­an­zu­ge­hen an­statt sich aus­schließ­lich auf Best Prac­tices an­de­rer zu ver­las­sen.

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