Gren­zen zwi­schen den Bran­chen ver­schwin­den

Computerwoche - - Technik -

SAP-Ma­na­ger be­ton­ten auf der Leo­nar­do Li­ve, dass die di­gi­ta­le Trans­for­ma­ti­on in vol­lem Gang sei und vie­le Vor­tei­le für Un­ter­neh­men bie­te. „Wenn Sie Ih­ren Kun­den fol­gen, bringt Sie das in neue In­dus­trie­fel­der, da die Gren­zen zwi­schen den Bran­chen ver­schwim­men“, sag­te Pat Ba­key, Pre­si­dent von SAP In­dus­tries, in Frank­furt, und ver­wies zur Er­läu­te­rung auf die Plä­ne von Vol­vo, ab 2020 au­to­no­me Fahr­zeu­ge auf den Markt zu brin­gen. Wenn die In­sas­sen ih­re Auf­merk­sam­keit nicht mehr dem Ver­kehr wid­men müss­ten, er­gä­ben sich völ­lig neue Ge­schäfts­mög­lich­kei­ten, die auch Vol­vo auf­grei­fen kön­ne – zum Bei­spiel als An­bie­ter von Un­ter­hal­tung, Schu­lun­gen, Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­on, Ver­si­che­run­gen oder gar von Con­su­mer-Pro­duk­ten. SAP stell­te auch et­li­che An­wen­dungs­fäl­le von Re­fe­renz­kun­den vor. So ver­wen­det et­wa Red Bull die IoT-Lö­sung von SAP, um mit Hil­fe von Sensor­da­ten die Nut­zung von 30.000 Ver­kaufs­kühl­schrän­ken welt­weit zu op­ti­mie­ren. Der ös­ter­rei­chi­sche Brau­se­her­stel­ler kann re­mo­te Stand­ort, Tem­pe­ra­tur, Strom­ver­sor­gung und so­gar das Öff­nen und Schlie­ßen der Tür tra­cken und bei Dieb­stahl und Stö­run­gen zeit­nah re­agie­ren. Die ita­lie­ni­sche Bahn­ge­sell­schaft Tre­ni­ta­lia wie­der­um setzt SAP Pre­dic­tive Main­ten­an­ce and Ser­vice auf Ba­sis von HANA ein, um aus Sensor­da­ten Rück­schlüs­se auf an­ste­hen­de Aus­fäl­le und War­tungs­maß­nah­men zu zie­hen. Ein an­de­rer Vor­zei­ge­kun­de ist Ca­ter­pil­lar. In sei­ner Li­ve Fac­to­ry nutzt der Bau­ma­schi­nen­her­stel­ler Di­gi­tal Ma­nu­fac­tu­ring In­sights, Ve­hi­cle In­sights und Pre­dic­tive Main­ten­an­ce, um Fer­ti­gung, Supp­ly-Chain-Ma­nage­ment und da­mit auch die Zuf­rie­den­heit sei­ner Kun­den zu ver­bes­sern.

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