Wo In­for­ma­tik­ab­sol­ven­ten am bes­ten ver­die­nen

Computerwoche - - Job & Karriere - (am)

In der Au­to­mo­bil­in­dus­trie er­öff­nen sich In­for­ma­tik­ab­sol­ven­ten die bes­ten Ver­dienst­aus­sich­ten. Wer Ein­blick in IT-Ge­häl­ter be­kom­men will, soll­te sich an un­se­rer gro­ßen Ge­halts­stu­die be­tei­li­gen. Noch bis 31. Au­gust kön­nen Un­ter­neh­men wie Mit­ar­bei­ter den On­li­ne-Fra­ge­bo­gen aus­fül­len.

Ist das In­for­ma­tik­stu­di­um ein­mal ge­schafft, ha­ben die Ab­sol­ven­ten in der Re­gel die Wahl zwi­schen meh­re­ren Jo­b­an­ge­bo­ten. Ein Ver­gleichs­punkt ist auch im­mer das Ein­stiegs­ge­halt. Die Ver­gü­tungs­ex­per­ten von Com­pen­sa­ti­on Part­ner ha­ben für die COMPUTERWOCHE ex­klu­siv die Top­bran­chen für In­for­ma­tik­ab­sol­ven­ten er­mit­telt, die mit ei­nem Ba­che­lor ab­ge­schlos­sen ha­ben.

Die Au­to­mo­bil­in­dus­trie zahlt In­for­ma­tik­ab­sol­ven­ten be­reits durch­schnitt­lich 49.000 Eu­ro im Jahr und führt da­mit die Rie­ge der Bran­chen an, in de­nen IT-Nach­wuchs­kräf­te die bes­ten Ver­dienst­aus­sich­ten ha­ben. Auf Platz zwei fol­gen Ver­si­che­run­gen, die ei­nem Ba­che­lor 47.460 Eu­ro be­zah­len. Auch Me­di­en­häu­ser ent­loh­nen mit 46.000 Eu­ro über­durch­schnitt­lich, eben­so wie Elek­tro­tech­nik­un­ter­neh­men und Be­ra­tungs­häu­ser (je­weils gut 44.000 Eu­ro Jah­res­ge­halt für In­for­ma­tik-Ba­che­lor-Ab­sol­ven­ten).

Die Fra­ge nach dem ei­ge­nen Markt­wert ist nicht nur für Be­rufs­ein­stei­ger ei­ne der schwie­rigs­ten im Be­wer­bungs­pro­zess. Vie­le Un­ter- neh­men for­dern Be­wer­ber schon in der Stel­len­an­zei­ge auf, ih­re Ge­halts­vor­stel­lung zu nen­nen. Fällt die­se zu hoch aus, stellt sich ein Kan­di­dat oft selbst ins Ab­seits.

Aber auch ei­ne zu nied­ri­ge Ge­halts­for­de­rung ist pro­ble­ma­tisch, wie der Fall ei­nes IT-Be­ra­ters zeigt. Der Be­ra­ter hat nach sechs Jah­ren den Ar­beit­ge­ber und die Bran­che ge­wech­selt und sich beim Ge­halts­wunsch am gül­ti­gen Ta­rif­ver­trag der Bran­che ori­en­tiert. Nach kur­zer Zeit im neu­en Job muss­te er fest­stel­len, dass das Ge­halt­ni­veau in der Fir­ma rund 15 bis 30 Pro­zent hö­her liegt, und ist ent­spre­chend ver­är­gert.

Ge­halt­scheck: Ver­die­ne ich ge­nug?

Um­so wich­ti­ger ist es, sich vor ei­nem Job­wech­sel ge­nau über die üb­li­chen Ge­häl­ter in den Bran­chen zu in­for­mie­ren. Ei­nen gu­ten Ein­blick lie­fert et­wa die jähr­li­che Ge­halts­stu­die von Com­pen­sa­ti­on Part­ner und der COMPUTERWOCHE, die im Herbst ver­öf­fent­licht wird. Bis zum 31. Au­gust 2017 kön­nen Ar­beit­ge­ber, aber auch Ein­zel­per­so­nen an der On­li­ne-Be­fra­gung teil­neh­men: Hier gehts zur On­li­ne-Be­fra­gung: https:// www.com­pen­sa­ti­on-part­ner.de/it-stu­die-2017. Die Ge­halts­da­ten wer­den si­cher ver­schlüs­selt über ei­nen On­li­ne-Fra­ge­bo­gen er­ho­ben.

Ein­zel­per­so­nen er­hal­ten di­rekt nach der Be­fra­gung ei­nen kos­ten­lo­sen Ge­halt­scheck. Un­ter­neh­men, die sich an der Er­he­bung mit mehr als zehn Da­ten­sät­zen be­tei­li­gen, be­kom­men ei­ne gra­fi­sche Darstel­lung ih­rer Ver­gü­tungs­si­tua­ti­on im Ver­gleich zum markt­üb­li­chen Ni­veau. Die Er­geb­nis­se der Um­fra­ge er­schei­nen im Herbst als um­fang­rei­che Stu­die.

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