Gu­te No­ten für deut­sche Sys­tem­häu­ser

Ei­ne groß an­ge­leg­te Um­fra­ge un­ter An­wen­der­un­ter­neh­men be­legt Zuf­rie­den­heit

Computerwoche - - Vorderseite - Von Lenz Nöl­kel und Ja­kob Jung, freie Au­to­ren in Mün­chen

Über 900 An­wen­der ha­ben mehr als 3600 Pro­jek­te mit deut­schen Sys­tem­häu­sern be­wer­tet. Über al­le Ka­te­go­ri­en und Um­satz­klas­sen hin­weg steht am En­de ei­ne Ge­samt­no­te von 1,64. Das ist die bes­te Be­wer­tung, die die Sys­tem­häu­ser in der Ge­schich­te der Sys­tem­haus-Stu­die von COMPUTERWOCHE und Chan­nelPart­ner von ih­ren Kun­den je­mals be­kom­men ha­ben.

Die Sys­tem­häu­ser in Deutsch­land leis­ten gu­te Ar­beit. Das be­le­gen die her­vor­ra­gen­den No­ten, die An­wen­der ih­ren IT-Part­nern im Rah­men der ak­tu­el­len Sys­tem­haus­stu­die 2018 ge­ge­ben ha­ben. Um die Leis­tun­gen zu er­he­ben, hat­te die COMPUTERWOCHE ge­mein­sam mit der Schwes­ter­pu­bli­ka­ti­on Chan­nelPart­ner von Fe­bru­ar bis April die­ses Jah­res 922 IT-An­wen­der zu ih­ren Er­fah­run­gen in der Zu­sam­men­ar­beit mit Sys­tem­häu­sern be­fragt. Be­wer­tet wur­den da­bei ins­ge­samt 3628 Pro­jek­te, an de­nen Sys­tem­häu­ser be­tei­ligt wa­ren.

Mit ei­ner Ge­samt­no­te von 1,64 über sämt­li­che Pro­jek­te hin­weg ha­ben die hie­si­gen Sys­tem- häu­ser ei­ne neue Best­mar­ke er­reicht und sich da­mit wie in den bei­den vor­an­ge­gan­ge­nen Jah­ren (2017: 1,66 und 2016: 1,65) auf ei­nem ho­hen Ni­veau ein­ge­pe­gelt. Der Trend, dass gro­ße Sys­tem­häu­ser grund­sätz­lich kri­ti­scher be­ur­teilt wer­den als die mit­tel­gro­ßen und klei­ne­ren IT-Part­ner, hat sich auch 2018 fort­ge­setzt. So kom­men die Gro­ßen auf ei­ne Durch­schnitts­no­te von 2,14, die mit­tel­gro­ßen Sys­tem­häu­ser lie­gen bei 1,85, die klei­nen bei 1,38. Ei­ne Er­klä­rung da­für: Die Struk­tu­ren in gro­ßen Un­ter­neh­men mit vie­len tau­send Mit­ar­bei­tern füh­ren zwangs­läu­fig zu ei­ner grö­ße­ren Dis­tanz als bei klei­nen Sys­tem­häu­sern, die mit ei­nem meist en­ge­ren re­gio­na­len Fo­kus auch in­ten­si­ve­re Kon­tak­te zu Kun­den pfle­gen kön­nen.

Dass die No­ten auch in die­sem Jahr so gut aus­fie­len, ist nicht selbst­ver­ständ­lich. Ge­ra­de im Zu­ge der Di­gi­ta­li­sie­rung se­hen sich die An­wen­der und da­mit auch die in die ent­spre­chen­den Pro­jek­te in­vol­vier­ten Sys­tem­häu­ser mit im­mer neu­en Her­aus­for­de­run­gen kon­fron­tiert. Trends wie das In­ter­net of Things (IoT), Cloud Com­pu­ting, Künst­li­che In­tel­li­genz, In­dus­trie 4.0 und Big Da­ta er­öff­nen zwar Chan­cen für mehr Pro­duk­ti­vi­tät, stei­gern aber auch den Wett­be­werbs­druck. Um die Vor­tei­le der neu­en Tech­ni­ken nut­zen zu kön­nen, ge­nügt es nicht nur, die­se zu im­ple­men­tie­ren – auch die Pro­zes­se müs­sen auf den Prüf­stand. Vie­le Un­ter­neh­men ver­las­sen sich des­halb noch stär­ker auf die Kom­pe­tenz von Sys­tem­häu­sern, die in zahl­rei­chen Pro­jek­ten un­ter­schied­lichs­ter Grö­ße und Kom­ple­xi­tät be­reits Er­fah­rung ge­sam­melt ha­ben.

Die bes­ten gro­ßen Sys­tem­häu­ser

Zum bes­ten Sys­tem­haus in der Ka­ta­go­rie der Un­ter­neh­men mit mehr als 250 Mil­lio­nen Eu­ro Jah­res­um­satz wur­de die SVA Sys­tem Ver­trieb Alex­an­der aus Wies­ba­den ge­kürt. Mit ei­ner No­te von 1,23 ver­bes­ser­te sich der letzt­jäh­ri­ge Zweit­plat­zier­te ge­gen­über dem Vor­jahr um 0,2 No­ten­punk­te und schaff­te da­mit 2018 den Sprung auf Platz eins. Das Sys­tem­haus glänz­te in der Kun­den­zu­frie­den­heits­ana­ly­se vor al­lem mit Know-how in den Be­rei­chen In­fra­struk­tur und Sto­r­a­ge. Den zwei­ten Rang er­reich­te Axi­ans Deutsch­land mit ei­ner No­te von 1,57. Da­mit ver­bes­ser­te sich das Sys­tem­haus ge­gen­über 2017 um rund 0,4 No­ten­punk­te und zwei Plät­ze. Auf dem drit­ten Platz lan­de­te knapp da­hin­ter der Vor­jah­res­sie­ger ACP IT So­lu­ti­ons mit ei­ner No­te von 1,62, et­was schlech­ter be­wer­tet als noch 2017 (1,42).

Die bes­ten mit­tel­stän­di­schen Sys­tem­häu­ser

Un­ter den mit­tel­gro­ßen Sys­tem­häu­sern mit ei­nem Jah­res­um­satz zwi­schen 50 bis 250 Mil­lio­nen Eu­ro Jah­res­um­satz konn­te die IT-HAUS Gm­bH ih­ren Spit­zen­platz aus dem Vor­jahr mit ei­ner No­te von 1,17 ver­tei­di­gen. Der CONET Group aus Hen­nef ge­lang mit der No­te 1,35 in die­sem Jahr ein gro­ßer Sprung von Platz zehn auf Platz zwei. Das Sys­tem­haus legt ei­nen star­ken Fo­kus auf SAP. Mit der No­te 1,37 ver­tei­dig­te die MR Da­ten­tech­nik Ver­triebs- und Ser­vice Gm­bH aus Nürn­berg ih­re Vor­jah­res­plat­zie­rung auf Rang drei.

Die Cham­pi­ons un­ter den klei­nen Sys­tem­häu­sern

Der Dritt­plat­zier­te des Vor­jah­res, die Ela­ni­ty Net­work Part­ner Gm­bH aus Han­no­ver, si­cher­te sich in die­sem Jahr mit der Traum­no­te 1,01 den Ge­samt­sieg in der Ka­te­go­rie bis 50 Mil­lio­nen Eu­ro Jah­res­um­satz. Ela­ni­ty setzt stark auf Mi­cro­softs Cloud-Platt­form Azu­re, das Roll­out auf Win­dows 10 und die Ein­füh­rung von Of­fice 365 so­wie Pro­jek­te rund um die Mi­cro­soft En­ter­pri­se Mo­bi­li­ty Sui­te. Dem Neu­ein­stei­ger TEC-SAS Gm­bH & Co. KG aus Kre­feld ge­lang mit der No­te 1,04 auf An­hieb der Sprung auf Platz zwei. Den drit­ten Platz be­legt wie im ver­gan­ge­nen Jahr die Me­dia­li­ne Eu­roTra­de AG aus Bad So­bern­heim mit ei­ner No­te von 1,15.

An­wen­der­un­ter­neh­men konn­ten im Rah­men die­ser Stu­die die Zuf­rie­den­heit mit ih­ren Di­enst­leis­tern in ins­ge­samt neun Pro­jekt­ka­te­go­ri­en be­wer­ten:

1. Si­cher­heit war zu­letzt ein­deu­tig das do­mi­nie­ren­de The­ma – an­ge­sichts der ak­tu­el­len Be­dro­hungs­sze­na­ri­en nur all­zu ver­ständ­lich. Die Mehr­heit der Pro­jek­te, ins­ge­samt mehr als 53 Pro­zent, wur­den in die­sem Seg­ment um­ge­setzt.

2. Dicht auf dem Fu­ße folg­ten Pro­jek­te zur PC- und Ser­ver­in­fra­struk­tur (knapp 53 Pro­zent), wo­bei Mo­der­ni­sie­rung, Vir­tua­li­sie­rung und Kon­so­li­die­rung ei­nen ho­hen Stel­len­wert ein­nah­men.

3. Eng ver­knüpft mit Si­cher­heits­the­men sind Netz­werk­pro­jek­te, auf die knapp 49 Pro­zent der ins­ge­samt be­wer­te­ten Vor­ha­ben ent­fie­len.

4. Dau­er­bren­ner Sto­r­a­ge zeig­te sich ge­mes­sen an der Zahl der be­wer­te­ten Pro­jek­te als viert­stärks­tes Seg­ment (45 Pro­zent). Ge­fragt wa­ren vor al­lem neue Tech­no­lo­gi­en wie Flash. Das Ziel der An­wen­der: mit per­for­man­tem Spei­cher Da­ten fast in Echt­zeit aus­zu­wer­ten.

5. Bei den Pro­jek­ten im Be­reich In­fra­struk­tur­soft­ware spiel­te ins­be­son­de­re die Mi­gra­ti­on auf ak­tu­el­le Be­triebs­sys­te­me wie Win­dows 10 ei­ne wich­ti­ge Rol­le, eben­so Pro­jek­te zur Vir­tua­li­sie­rung und Sys­tem­in­te­gra­ti­on.

6. Die Mo­der­ni­sie­rung von Lö­sun­gen rund um Of­fice, ERP, CRM, BI, Big Da­ta so­wie Li­zen­zie­rungs­the­men präg­ten die Pro­jek­te im Be­reich An­wen­dungs­soft­ware. Ge­mein­sam ist al­len der Weg in die Cloud.

7. Pro­jek­te, die sich mit der Ab­si­che­rung mo­bi­ler Ar­beits­um­ge­bun­gen be­fas­sen, sind ver­gli­chen mit an­de­ren Pro­jekt­ka­te­go­ri­en noch im­mer in der Min­der­heit. Vor­ha­ben im Be­reich En­ter­pri­se Mo­bi­li­ty Ma­nage­ment (EMM) oder Mo­bi­le De­vice Ma­nage­ment er­reich­ten nur knapp die 14-Pro­zent-Mar­ke.

8. Ähn­lich zö­ger­lich wur­den auch Uni­fied Com­mu­ni­ca­ti­ons und Col­la­bo­ra­ti­on (UCC) an­ge­packt. Die Mo­der­ni­sie­rung von Te­le­fon­an­la­gen, Vi­deo­kon­fe­ren­zen, so­zia­len Me­di­en und E-Mail wur­de im Ge­samt­ver­gleich nur sel­ten rea­li­siert (11,6 Pro­zent).

9. Die­ses Schat­ten­da­sein tei­len auch Druck­lö­sun­gen (11,6 Pro­zent). Da­bei wür­den sie ein er­heb­li­ches Op­ti­mie­rungs­po­ten­zi­al er­mög­li­chen – durch Ver­ein­heit­li­chung der Dru­cker­flot­te, Ma­na­ged Print Ser­vices, Do­ku­men­ten­ma­nage­ment und Ar­chi­vie­rung.

Bei den Pla­nun­gen für die kom­men­den zwölf Mo­na­te ge­nießt Si­cher­heit ab­so­lu­te Prio­ri­tät

(42,1 Pro­zent). Mit deut­li­chem Ab­stand fol­gen Pro­jek­te zur PC- und Ser­ver­in­fra­struk­tur (32,4 Pro­zent). Fast gleich­auf lie­gen auf Platz drei und vier Sto­r­a­ge und Netz­werk­lö­sun­gen.

Trau, schau, wem!

Grund­sätz­lich ge­hen die Un­ter­neh­men sorg­sam vor, wenn sie sich für die Zu­sam­men­ar­beit mit ei­nem Part­ner ent­schei­den oder die­se fort­set­zen wol­len. Ver­trau­en und lang­jäh­ri­ge Ko­ope­ra­ti­on sind die wich­tigs­ten Kri­te­ri­en, nach de­nen An­wen­der ih­re Sys­tem­häu­ser aus­wäh­len. Zu­dem be­stä­tigt die ak­tu­el­le Stu­die ei­nen Trend, der sich be­reits in den ver­gan­ge­nen Jah­ren an­ge­deu­tet hat: An­wen­der ar­bei­ten ten­den­zi­ell mit we­ni­ger Sys­tem­häu­sern zu­sam­men. Die Zahl der Be­frag­ten, die nur mit ei­nem Sys­tem­haus ko­ope­riert, stieg ge­gen­über dem Vor­jahr um drei Punk­te auf 27 Pro­zent.

Die wich­tigs­ten Kri­te­ri­en, nach de­nen An­wen­der ih­re Sys­tem­haus­part­ner wäh­len, sind Ver­trau­en und tech­ni­sches Know-how (je­weils über 70 Pro­zent). Eben­falls gro­ße Be­deu­tung ha­ben die en­ge Zu­sam­men­ar­beit in ei­nem an­de­ren IT-Pro­jekt, ein gu­tes Preis-Leis­tungs­Ver­hält­nis, per­sön­li­che Kon­tak­te und re­gio­na­le Nä­he (je­weils mehr als 50 Pro­zent). Auch Pro­zess-Know-how und Bran­chen­kom­pe­tenz so­wie ein trans­pa­ren­tes Preis­ge­fü­ge sind ge­fragt. Nur ei­ne ge­rin­ge Rol­le spielt da­ge­gen die in­ter­na­tio­na­le Prä­senz.

Meist ent­schei­det die IT-Ab­tei­lung, über wel­che Qu­el­len IT-Pro­duk­te und -Ser­vices be­zo­gen wer­den (76 Pro­zent). Die­se Ab­tei­lung ver­fügt mehr­heit­lich auch über ei­ge­ne IT-Bud­gets (68 Pro­zent). Dar­an hat sich im Ver­gleich zum Vor­jahr nichts ge­än­dert. Glei­ches gilt auch für die in Fra­gen der IT-An­schaf­fun­gen zweit­mäch­tigs­te Ent­schei­der-Rie­ge: die Ge­schäfts­füh­rung. In knapp der Hälf­te der be­frag­ten Un­ter­neh­men (47 Pro­zent) ha­ben sie sich ein ei­ge­nes IT-Bud­get ge­si­chert und da­mit ein ent­schei­den­des Mit­spra­che­recht bei der Aus­wahl von Lie­fe­ran­ten und Di­enst­leis­tern. Von 15 auf 18 Pro­zent ge­stie­gen ist im Vor­jah­res­ver­gleich al­ler­dings der An­teil je­ner Fir­men, in de­nen die Fach­be­rei­che über ei­ge­ne IT-Bud­gets ver­fü­gen. In­ter­es­san­ter­wei­se ist ihr Ein­fluss auf die Wahl des Di­enst­leis­ters und des Pro­dukt­an­bie­ters da­bei na­he­zu kon­stant ge­blie­ben. Über­wie­gend ge­trie­ben durch die für je­den User leicht zu­gäng­li­chen Cloud-Ser­vices ge­win­nen Fach­be­rei­che aber zu­se­hends an Au­to­no­mie und sto­ßen ei­ge­ne Pro­jek­te an.

Fa­zit

Un­ter­neh­men ver­las­sen sich auf Sys­tem­häu­ser, um ih­ren Weg in den di­gi­ta­len Wan­del zu eb­nen und sich so Wett­be­werbs­vor­tei­le zu ver­schaf­fen. Denn Er­folg und Über­le­ben hän­gen zu­neh­mend da­von ab, wie schnell man auf Markt­ver­än­de­run­gen re­agie­ren kann. Ra­sches Han­deln ist vor al­lem in den Be­rei­chen Si­cher­heit und Netz­werk ge­for­dert. Mit Vir­tua­li­sie­rung, Sand­boxing und Mi­kro­seg­men­tie­rung lässt sich si­cher­stel­len, dass An­grif­fe ins Lee­re lau­fen. Zur Ab­wehr von Ran­som­ware-Atta­cken ist die Kom­bi­na­ti­on von Si­cher­heits­lö­sun­gen und Back­up un­ab­ding­bar.

Bei der Hard­ware voll­zieht sich der­zeit mit Flash ein Ge­ne­ra­ti­ons­wech­sel, der bis­her kaum für mög­lich ge­hal­te­ne Ge­schwin­dig­keits­di­men­sio­nen er­öff­net. Im Be­zugs­mo­dell setzt sich die Cloud nach lan­gem Zö­gern auch in Deutsch­land durch. Es gibt ei­ne brei­te Pa­let­te an Cloud-Platt­for­men, die das Sie­gel En­ter­pri­se-re­a­dy tra­gen. An­wen­der ver­spre­chen sich da­von ei­ne hö­he­re Fle­xi­bi­li­tät, Agi­li­tät – und da­mit hand­fes­te Wett­be­werbs­vor­tei­le. Die hy­bri­de Cloud, al­so das Zu­sam­men­spiel aus ei­ge­nem Re­chen­zen­trum mit Ele­men­ten aus der Pu­blic Cloud, ist das Mo­dell der Zu­kunft.

Kom­pe­ten­te Sys­tem­häu­ser sind in je­dem Fall ge­for­dert, An­wen­dern den Weg in die Zu­kunft zu wei­sen und sie auf dem Weg in die Di­gi­ta­li­sie­rung zu be­glei­ten. Wie die No­ten der dies­jäh­ri­gen Sys­tem­haus­stu­due zei­gen, wer­den sie die­ser Auf­ga­be auch ge­recht.

Strah­len­de Ge­sich­ter bei der Preis­ver­lei­hung der Sys­tem­haus-Awards 2018. Die Sie­ger kön­nen sich über die gu­ten No­ten freu­en, die ih­nen ih­re Kun­den ge­ge­ben ha­ben. Über al­le Ka­te­go­ri­en und Sys­tem­haus-Li­gen hin­weg steht in die­sem Jahr mit 1,64 ei­ne neue Best­no­te un­ter dem Zeug­nis.

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