Si­cher­heit und Kos­ten

Computerwoche - - Praxis -

Nicht un­er­war­tet füh­ren deut­sche Ent­wick­ler den Bench­mark in Sa­chen Si­cher­heit an. Hier­zu­lan­de mel­den die Un­ter­neh­men die we­nigs­ten si­cher­heits­be­ding­ten Un­ter­bre­chun­gen. Nur zwölf Pro­zent be­rich­te­ten im ver­gan­ge­nen Jahr von mehr als elf Ver­zö­ge­run­gen in der Soft­ware­ent­wick­lung auf­grund von Si­cher­heits­be­den­ken – ver­gli­chen mit 33 Pro­zent der US­Un­ter­neh­men. Auch be­züg­lich der Kos­ten schla­gen sich deut­sche Un­ter­neh­men wa­cker. Hier­un­ter fal­len et­wa die Men­ge der Soft­ware­lö­sun­gen pro Ent­wick­ler, das Men­gen­ver­hält­nis von Devs- und Ops-Per­so­nal, die Re­la­ti­on zwi­schen der Neu­ent­wick­lung und der War­tung/Re­pa­ra­tur von Soft­ware oder auch die Bud­get­fle­xi­bi­li­tät. Ge­ra­de bei letz­te­rem Aspekt kön­nen deut­sche Un­ter­neh­men auf­trump­fen: 23 Pro­zent der hie­si­gen Fir­men be­zeich­nen ih­re IT-Bud­gets als „hoch­fle­xi­bel“, so dass sie je­der­zeit an­ge­passt und neue Vor­ha­ben ein­fach in­iti­iert wer­den könn­ten. Welt­weit be­stä­ti­gen dies nur 19 Pro­zent der Be­frag­ten, in den USA le­dig­lich 16 Pro­zent. Deut­sche Ent­wick­ler ar­bei­ten zu­dem an mehr An­wen­dun­gen par­al­lel als ih­re Kol­le­gen und ver­brin­gen 37 Pro­zent ih­rer Zeit mit dem Schrei­ben von Co­de für neue Pro­duk­te und Funk­tio­nen. Der Rest ent­fällt auf die War­tung und Ver­bes­se­rung von al­tem Co­de. Im in­ter­na­tio­na­len Durch­schnitt kön­nen Ent­wick­ler 35 Pro­zent ih­rer Zeit auf neu­en Co­de ver­wen­den.

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