NUBIA Z17S VIEL SPEI­CHER UND VIER KA­ME­RAS

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Der hier­zu­lan­de eher un­be­kann­te Her­stel­ler Nubia legt mit sei­nem Spit­zen­mo­dell Z17S ei­ne span­nen­de Al­ter­na­ti­ve im High-End-Sek­tor vor. Was noch fehlt: Ein Up­date auf An­dro­id 8.

Für 599 Eu­ro kann sich das neue Flagg­schiff der ZTE-Toch­ter Nubia wahr­lich se­hen las­sen: Das Ge­häu­se des chi­ne­si­schen Smart­pho­nes ist mit sanft ge­bo­ge­nen Glas­flä­chen auf Vor­de­r­und Rück­sei­te ver­se­hen, die von ei­nem Me­tall­rah­men op­tisch zu­sam­men­ge­fasst wer­den.

Ein High­light des Z17S ist oh­ne Zwei­fel die an den Sei­ten ex­trem dün­ne Dis­play­um­ran­dung, der Bild­schirm er­scheint na­he­zu rand­los. Das wirkt nicht nur auf Bil­dern sehr be­ein­dru­ckend, son­dern auch im wah­ren Le­ben. Der Bild­schirm selbst be­sitzt ei­ne Dia­go­na­le von 5,73 Zoll und setzt auf das mo­der­ne 17:9-For­mat. Die Auf­lö­sung der An­zei­ge be­trägt da­bei recht fei­ne 1080 x 2040 Pi­xel, Go­ril­laGlas soll sie zu­dem vor un­lieb­sa­men Krat­zern schüt­zen.

Vier Ka­me­ras an Bord

Auch den Trend zu Mul­tika­me­ras hat Nubia beim Z17S auf­ge­grif­fen. So wer­keln auf der Rück­sei­te ein Sen­sor mit 23 und ein Du­al-Pi­xel-Sen­sor mit 12 Me­ga­pi­xeln, um ei­ne mög­lichst tol­le Bild­qua­li­tät zu lie­fern. Da­zu hat das Smart­pho­ne auch ei­gen­stän­di­ge Fea­tu­res wie „Clo­ne Ca­me­ra“, „Ma­cro Ca­me­ra“und ei­nen Por­trätmo­dus mit KI-Po­wer für die Ge­sichts­er­ken­nung und -an­pas­sung im­ple­men­tiert.

Um aus­druck­star­ke Sel­fies küm­mern sich zwei 5-Me­ga­pi­xel-Ka­me­ras. Da­mit lässt sich auch der Bo­keh-Ef­fekt, al­so die ge­ziel­te Hin­ter­grun­dunschär­fe, ein­set­zen.

Spei­cher nicht er­wei­ter­bar

Für ei­ne flot­te Per­for­mance in je­der Le­bens­la­ge soll die bis zu 2,45 GHz schnel­le High-En­dPlatt­form Snap­dra­gon 835 von Qual­comm sor­gen, die sich an 8 GB Ar­beits­spei­cher la­ben kann. Für den Nut­zer gibt es mit 128 deut­lich mehr Gi­ga­byte, al­ler­dings las­sen sich die­se nicht per Kar­te er­wei­tern. Da­für be­herrscht das Z17S die Du­al-SIM-Funk­ti­on, man kann al­so zwei SIM-Kar­ten gleich­zei­tig ein­set­zen. Auch sonst stimmt die Aus­stat­tung: LTE, ein USB-CAn­schluss, ac-WLAN und ein Fin­ger­ab­druck­scan­ner auf der Rück­sei­te sor­gen für Speed und Kom­fort.

Der Ak­ku mit 3100 mAh Ka­pa­zi­tät lässt sich dank Schnell­la­de­funk­ti­on und ei­nem 18-Watt-Netz­teil von 0 auf 50 Pro­zent in 25 Mi­nu­ten auf­tan­ken. Auf ei­nen tra­di­tio­nel­len Kopf­hö­rer­an­schluss per 3,5mmK­lin­ke ver­zich­tet wie so vie­le Her­stel­ler neu­er­dings auch Nubia, im­mer­hin soll ein Ad­ap­ter von USB-C-auf-Klin­ke bei­lie­gen.

Ein Man­ko ist der ver­al­te­te Soft­ware-Stand: An­dro­id 7.1 ist ei­nes Flagg­schiffs Stand 2018 nicht mehr wür­dig – hier muss schnell ein Up­date fol­gen.

Das Nubia Z17S ist ab so­fort in der Far­be „Cool Blue“, ei­nem me­tal­li­schen Blau, für 599 Eu­ro er­hält­lich. (mp)

Die Front­sei­te be­steht zu 98 Pro­zent aus Dis­play – ein Traum­wert, den nicht ein­mal 18:9er wie das iPho­ne X oder das Ga­la­xy S9 er­rei­chen. Aber das ist nicht das ein­zi­ge High­light: Statt den Fin­ger­ab­druck­sen­sor auf der Rück­sei­te zu plat­zie­ren, ist er di­rekt in den Touch­screen in­te­griert. Der Nut­zer kann den Fin­ger in der un­te­ren Hälf­te an ei­ner be­lie­bi­gen Stel­le auf­le­gen, um das Pho­ne zu ent­sper­ren. Für ei­ne er­höh­te Si­cher­heit wer­den so­gar zwei Fin­ger gleich­zei­tig er­kannt, was et­wa beim Be­zah­len per Smart­pho­ne ei­ne in­ter­es­san­te Op­ti­on ist. Und weil der schma­le Rah­men kei­nen Platz für ei­ne Front­ka­me­ra lässt, fährt ein klei­nes Ka­me­ra­mo­dul aus dem Rah­men her­aus, wenn man in den Sel­fieMo­dus wech­selt. Auch für die Sen­so­ren und Laut­spre­cher muss­ten sich die Chi­ne­sen un­kon­ven­tio­nel­le tech­ni­sche Lö­sun­gen ein­fal­len las­sen – so ist der Nä­he­rungs­sen­sor un­ter dem Dis­play­glas po­si­tio­niert. Und der Schall wird nicht über ei­nen klas­si­schen Laut­spre­cher, son­dern über Schwin­gun­gen des Ge­häu­ses über­tra­gen. Wir ken­nen die­se Tech­no­lo­gie von Gi­ga­sets ME-Se­rie, wo sie in punc­to Laut­stär­ke und Sprach­qua­li­tät al­ler­dings nicht mit ei­nem klas­si­schen Laut­spre­cher mit­hal­ten konn­te.

Ei­ni­ges wird 2018 Rea­li­tät

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