FUN FEARLESS FEMALE

Denn sonst ma­che sie sich ka­putt, sagt Au­to­rin Alex­an­dra Hel­mig. Und ver­rät, wie be­frei­end we­ni­ger Per­fek­tio­nis­mus ist

Cosmopolitan (Germany) - - Editorial -

Au­to­rin Alex­an­dra Hel­mig pfeift auf Per­fek­tio­nis­mus

rau Mut­ter Tier“heißt Alex­an­dra Hel­migs Dreh­buch, Thea­ter­stück und Film (2018 im Ki­no). Da­rin setzt sich das Mul­ti­ta­lent hu­mor­voll mit dem Ge­sell­schafts­bild der per­fek­ten Mut­ter und dem Druck, un­ter dem be­rufs­tä­ti­ge Müt­ter ste­hen, aus­ein­an­der. Die 42-Jäh­ri­ge weiß, wie sie da­mit um­ge­hen soll, et­wa so­fort Din­ge an­zu­spre­chen, die sie stö­ren. Hier ih­re wei­te­ren Tipps für ein stress­freie­res Le­ben:

Rei­ben Sie s ich nicht auf

Heu­te ist je­der Mensch auf Ef­fi­zi­enz ge­trimmt. Für al­les gibt es Rat­ge­ber, die ei­nen oft eher ver­un­si­chern, als hel­fen. Ver­trau­en Sie lie­ber auf Ih­re In­tui­ti­on und ma­chen Sie nur, was zu Ih­nen passt. Das gilt auch für Ener­gie-Vam­pi­re: weg mit de­nen!

Los­las­sen

Wer wie ich ein Dreh­buch schreibt, hat na­tür­lich ei­ne Vor­stel­lung da­von, wie der Film spä­ter aus­se­hen soll. Aber auch die an­de­ren, die an ei- nem Pro­jekt mit­wir­ken, brin­gen sich ein und ha­ben Ide­en. Da zählt der Te­am­ge­dan­ke mehr als die ei­ge­neMei­nung. Denn In­put von au­ßen ist wich­tig und ver­bes­sert das Er­geb­nis.

Es kommt , wie es kommt

Das Le­ben ist nicht plan­bar. Sei­en Sie al­so nicht zu fest­ge­fah­ren, son­dern le­ben Sie im Mo­ment – egal in wel­cher Rol­le Sie ge­ra­de sind, ob im Bü­ro oder zu Hau­se als Mut­ter.

Nicht in Schub­la­den ste­cken las­sen

Die Leu­te wol­len im­mer wis­sen, was ich denn nun ge­nau bin: Schau­spie­le­rin, Au­to­rin, Sän­ge­rin? Je­derMensch hat doch ver­schie­de­ne Ta­len­te und Fa­cet­ten – las­sen auch Sie sich nicht nur auf ei­nes re­du­zie­ren.

Nicht für a l les ent­schul­di­gen

Auf der Büh­ne ha­be ich ge­lernt, dass ich zwar hin­fal­len kann, aber auf­ste­hen und wei­ter­ma­chen­muss. Auch wenn es mal nicht per­fekt läuft, ent­schul­di­gen Sie sich nicht da­für: Das än­dert eh nichts mehr!

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