Zum Va­len­tins­tag ge­hö­ren ro­te Ro­sen

Cosmopolitan (Germany) - - Lieben -

Ein Meer aus Blu­men, Cham­pa­gner, tau­sen­de Ker­zen, dra­piert in der teu­ers­ten Ho­tel­sui­te der Stadt, wäh­rend ein Streich­quar­tett „My He­art Will Go On“fi­delt – da­sMin­des­te, was­man zum Hoch­zeits-, Va­len­tins­tag oder zum Ju­bi­lä­um­des ers­ten ge­mein­sa­men Ki­no­be­suchs er­war­ten kann, so die all­ge­mei­ne Den­ke. Doch hier kommt ein Up­date: Pfei­fen Sie auf gro­ße Ges­ten. „Die Fi­xie­rung auf An­läs­se und Ein­for­de­rung ma­te­ria­lis­ti­scher Lie­bes­be­wei­se sind ein Grund­pro­blem“, er­klärt Kat­ha­ri­na Oha­na. Als wür­de man der Be­zie­hung ein Preis­schild auf­drü­cken – selbst, wenn das oft un­be­wusst ge­schieht. „Ach, ich er­war­te gar nicht viel“, re­de man sich gern ein, meint auchP­sy­cho­the­ra­peut Nils Spit­zer. „Sie­müs­sen Ih­re ge­hei­men Er­war­tun­gen vor­ab hin­ter­fra­gen und nicht erst, wenn Sie schon ent­täuscht sind“, so der Psy­cho­lo­ge wei­ter. Was sei­nerMei­nung nach hilft: de­mAn­lass die­ses über­trie­ben Gran­dio­se neh­men. „Die­ser Tag ist nur ei­ner von vie­len Fix­punk­ten im Jahr und nicht der ein­zi­ge, bei dem es um al­les geht.“

Über­ra­schen Sie doch den Liebs­ten selbst, statt stän­dig das gro­ße Brim­bo­ri­um zu er­war­ten – auch mal oh­ne be­son­de­ren Grund. Va­len­tins­tag am 14. Fe­bru­ar fei­ern kann schließ­lich je­der. Ab ins Au­to, Roadtrip nach Spa­ni­en, ei­ne Nacht in­Hän­ge­mat­ten im Gar­ten un­ter frei­em Him­mel ver­brin­gen oder die Kin­der übers Wo­che­n­en­de bei den Schwie­ger­el­tern ab­lie­fern – so ha­ben Sie bei­de was da­von. Und kre­ieren ganz in­di­vi­du­el­le Be­zie­hungs­Mei­len­stei­ne und Er­in­ne­run­gen. Ro­te Ro­sen wer­den Ih­nen dann bald schreck­lich ge­wöhn­lich vor­kom­men...

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