Zum Hei­rats­an­trag muss er auf die Knie fal len

Cosmopolitan (Germany) - - Lieben -

Sie sit­zen beim Cand­le-Light-Din­ner, Es­sen, Am­bi­en­te: al­les per­fekt. Plötz­lich geht Ihr Liebs­ter auf die Knie, zieht ei­nen Dia­mant­ring in der Grö­ße ei­nes Fleisch­bäll­chens her­vor und stellt die al­les ent­schei­den­de Fra­ge: „Willst du mich hei­ra­ten?“Nichts trieft so sehr vor Kli­schees wie das The­ma Hoch­zeit. „Hin­ter die­sen Ri­ten steckt ei­ne Wer­te­ska­la der Äu­ßer­lich­kei­ten, ein re­gel­rech­ter Zwang. Wenn der Mann nicht am Bo­den kriecht und der Ring kei­ne drei Mo­nats­ge­häl­ter ge­kos­tet hat, be­stä­tigt er mir nicht mein Ide­al­bild, mei­nen Wun­schwert“, er­läu­tert Kat­ha­ri­na Oha­na. Da­bei wä­re ei­ne ge­mein­sa­me Ent­schei­dung auf Au­gen­hö­he die bes­se­re De­vi­se: „Wenn man sich von ge­sell­schaft­li­chen Er­war­tun­gen und die­sem Hei­rats-Tam­tam löst, schweißt das viel mehr zu­sam­men.“Zu oft gin­ge bei all der Per­fek­ti­on das Wich­tigs­te ver­lo­ren: „Hoch­zei­ten wur­den nicht er­fun­den, um Ro­sen zu streu­en und schö­ne Klei­der zu tra­gen, son­dern weil man ei­ne Le­bens­ge­mein­schaft ein­geht, vor al­lem auch für schlech­te Ta­ge“, sagt die Ex­per­tin. Und falls er nicht aus dem Quark kommt? Dann ist im Jahr 2017 die Fra­ge „Willst du mein Mann wer­den?“auch keinHin­der­nis.

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