Wil­de Ru­he

Die Tex­til­de­si­gne­rin Aman­da Richard­son hat­te den Wunsch nach Hau­se zu­rück­zu­keh­ren und schuf sich ein Pa­ra­dies, in dem es mal un­ge­zähmt und mal ganz häus­lich zu­geht.

Country Homes (Germany) - - INHALT - Text: Sally Grif­fiths / Yvon­ne De­wer­ne Fo­tos: Mark Bol­ton / GAP In­te­ri­ors

Die Tex­til­de­si­gne­rin Aman­da Richard­son schuf sich ein ein klei­nes Pa­ra­dies, als sie nach Hau­se zu­rück­zog.

Wenn man mehr als zehn Jah­re sei­nen ge­lieb­ten Gar­ten mit Fi­schot­tern und be­ein­dru­cken­den Weiß­kopf­see­ad­lern teilt und gan­ze Grup­pen von Schwert­walen im Ne­bel vor der Haus­tür aus be­ob­ach­ten kann, dann fällt es schwer ein ge­eig­ne­tes, neu­es Zu­hau­se zu fin­den. Aber ge­nau vor die­ser Auf­ga­be sah sich die bri­ti­sche Tex­til­de­si­gne­rin Aman­da Richard­son, als sie den Ent­schluss fass­te, ihr Zu­hau­se auf San Juan Is­land, ei­ner In­sel vor dem US-Bun­des­staat Wa­shing­ton, auf­zu­ge­ben, um in ih­re Hei­mat nach Corn­wall, in En­g­land, zu­rück­zu­keh­ren. Da­zu kam, das die sym­pa­thi­sche Bri­tin auch sehr be­son­de­re An­sprü­che an ihr neu­es Zu­hau­se stell­te. „Ich

bin ein Ei­gen­bröt­ler“gibt die Künst­le­rin of­fen zu „da­her war mir Ab­ge­schie­den­heit sehr wich­tig, aber ich wuss­te ich brau­che auch Was­ser in mei­ner Nä­he.“Ein ei­ge­nes Studio, so­wie ein Gar­ten vol­ler Blumen und Pflan­zen als In­spi­ra­ti­ons­quel­le für ih­re Ar­beit, war der De­si­gne­rin eben­so wich­tig, wie ge­nug Platz für ih­re Mut­ter. Denn die äl­te­re Da­me soll­te ih­re ei­ge­nen Räu­me be­woh­nen kön­nen. Für Aman­da ging es nicht nur dar­um, wie­der in der Nä­he von Fa­mi­lie und Freun­den zu le­ben, son­dern auch wie­der von Gra­nit­land­schaf­ten um­ge­ben zu sein. Ob­wohl Aman­da in Lon­don Tex­til­de­sign stu­diert hat und dann vie­le Jah­re im Ausland leb­te, zog es sie im­mer wie­der in ih­re Hei­mat und

EIN­GE­RAHMT Aman­da Richard­son steht in ih­rem Gar­ten, der sich über ei­nen Hekt­ar um ih­re al­te Mol­ke­rei schlän­gelt und an man­chen Stel­len ganz na­tur­be­las­sen ist.

OBEN LINKS Der al­te Ka­min sorgt im Wohn­be­reich für be­hag­li­che Wär­me an kal­ten Ta­gen. OBEN RECHTS Aman­da nutzt je­de Fens­ter­bank und je­den St­ein­vor­sprung im Haus für Wild­blu­men­sträu­ße oder um ih­re Kunst­wer­ke aus­zu­stel­len. UN­TEN Die Tex­til­de­si­gne­rin in ih­rem haus­ei­ge­nen Studio. Sie tauscht ih­re Kunst­stü­cke häu­fig aus, um die Be­su­cher im­mer wie­der zu über­ra­schen. Die wei­ßen Wän­de brin­gen die leuch­ten­den Far­ben der flo­ra­len Dru­cke be­son­ders gut zur Gel­tung.

EIN­DRUCKS­VOLL Die Kü­che leuch­tet in klas­si­schem Rot. Bil­der von Obst und Ge­mü­se auf dem Kü­chen­schrank sind Hel­fer und De­ko zu­gleich.

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