Schlaf­stö­run­gen sanft be­han­deln

DAS NEUE BLATT - - Meine Gesundheit -

US- For­scher ha­ben kürz­lich her­aus­ge­fun­den, dass be­reits ein fünf- bis zehn­mi­nü­ti­ger abend­li­cher Auf­ent­halt an der fri­schen Luft die Schlaf­qua­li­tät deut­lich ver­bes­sert. Dem­nach kann al­lein das Be­trach­ten von grü­nen Baum­wip­feln, vor­über­zie­hen­den Wol­ken oder von Vö­geln den Stoff­wech­sel so­wie den Blut­druck sanft her­un­ter­fah­ren. Der Stres­spe­gel sinkt und der Kör­per stellt sich auf die Pro­duk­ti­on des Schlaf­hor­mons Me­la­to­nin um. Schlaf­för­dernd wir­ken auch Bit­ter­stof­fe im Es­sen: Vor al­lem Ru­co­la, Ar­ti­scho­cken, Ra­dic­chio und En­di­vi­ensa­lat ent­hal­ten viel da­von. Tipp: Ei­ne Por­ti­on be­reits mit­tags es­sen. So ha­ben die Stof­fe ge­nug Zeit, um ih­re Wir­kung zu ent­fal­ten. Sanf­te Hil­fe bie­tet die Na­tu­rapo­the­ke. Ho- möo­pa­thi­sche Kom­plex­mit­tel mit den be­währ­ten Ex­trak­ten aus Trau­ben­sil­ber­ker­ze, Ko­ckelskör­nern, Igna­ti­us­boh­ne, Ti­ger­li­lie, Pas­si­ons­blu­me, Pla­tin, Bal­dri­an, Frau­en­schuh und Zin­ki­so­va­le­ri­a­nat (z. B. in „Calm­va­le­ra“, re­zept­frei in der Apo­the­ke) wir­ken be­ru­hi­gend und schlaf­för­dernd. An­ders als bei ei­ni­gen che­mi­schen Mit­teln be­steht kei­ne Ge­wöh­nungs­ge­fahr. Die na­tür­li­chen Prä­pa­ra­te kön­nen da­her auch län­ger­fris­tig ein­ge­nom­men wer­den.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.