Fal­sche Vor­wür­fe

DAS NEUE BLATT - - Leichten Leben -

2003 brach ich (60) den Kon­takt zu ei­ner Freun­din ab. Ich war fest da­von über­zeugt, dass sie mir den Part­ner aus­span­nen woll­te. In­zwi­schen se­he ich die Ge­scheh­nis­se an­ders. Es tut mir sehr leid, dass ich ihr sol­che Ab­sich­ten un­ter­stell­te. Mei­nen Sie, ich kann mich bei ihr mel­den?

Ka­trin W., Backnang

Sa­bi­ne Palm:

Das hängt da­von ab, wie ernst es Ih­nen ist. Grund­sätz­lich ist es für ei­ne Ent­schul­di­gung nie zu spät, so­lan­ge die be­tref­fen­de Per­son noch lebt. Nur ist es nicht mit halb­her­zi­gen Wor­ten ge­tan, man muss schon ei­ni­ges er­klä­ren. Rech­nen Sie auch da­mit, dass die An­schul­di­gun­gen Ih­re Freun­din sehr ver­letzt ha­ben und sie das nicht ver­zei­hen kann oder will. Am bes­ten schrei­ben Sie ihr und schil­dern, was Sie da­mals fühl­ten und wie Sie dar­auf über­haupt ge­kom­men sind. Und war­um Sie es heu­te be­reu­en. Ich drü­cke fest die Dau­men, dass sie dann auf Sie zu­kommt.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.