Dia­na († 36): Sie woll­te nur ge­liebt wer­den.....

DAS NEUE BLATT - - Inhalt - Li­li­an Ber­tram

Schon als Mäd­chen küm­mer­te sie sich um an­de­re und spen­de­te Trost. Doch die klei­ne Dia­na be­kam nie die Zu­nei­gung, nach der sie sich so sehr sehn­te. Das Ge­fühl der Zu­rück­wei­sung er­fuhr die Prin­zes­sin der Her­zen be­reits in ih­rer Kind­heit und nicht erst wäh­rend ih­rer Ehe mit Charles (68)!

Als Dia­na Fran­ces am 1. Ju­li 1961 auf die Welt kam, hielt sich die Freu­de der alt­ein­ge­ses­se­nen Adels­fa­mi­lie in Gren­zen. Nach den Töch­tern Sa­rah (62) und Ja­ne (60) so­wie dem kurz nach der Ge­burt ver­stor­be­nen John († 1960) hat­ten sich Ed­ward John Spen­cer († 1992), spä­ter der ach­te Earl, und sei­ne Frau Fran­ces († 2004) so sehr ei­nen Stamm­hal­ter ge­wünscht! Wie gut, dass drei Jah­re nach Dia­na Charles Ed­ward Mau­rice ge­bo­ren wur­de.

Ma­te­ri­ell man­gel­te es den Ge­schwis­tern an nichts, aber Umar­mun­gen und zärt­li­che Ges­ten wa­ren Man­gel­wa­re. Als sich die El­tern trenn­ten, brach für die Jüngs­ten die Welt zu­sam­men. 1969 folg­te die Schei­dung – nach ei­nem hef­ti­gen Ro­sen­krieg und Sor­ge­rechts­streit. Mut­ter Fran­ces zog aus, Dia­na und ihr Bru­der blie­ben beim Va­ter, wäh­rend die äl­te­ren Schwes­tern längst im In­ter­nat wa­ren. „Mein Va­ter er­zähl­te mir: ‚Du hast im­mer an der Haus­tür ge­ses­sen, du hast nichts ge­ges­sen, nicht ge­ba­det und nicht ge­schla­fen. Du hast nicht ge­spro­chen‘ “, of­fen­bar­te die Prin­zes­sin als Er­wach­se­ne über die trau­ma­ti­sche Schei­dung. Zu den stän­dig wech­seln­den Nan­nys konn­te das

Be­rüh­ren­de Er­in­ne­run­gen an ih­re schwe­re Kind­heit

Mäd­chen kein Ver­trau­en auf­bau­en. So über­nahm Dia­na selbst die Rol­le der Für­sorg­li­chen und trös­te­te den klei­nen Charles, der nachts um sei­ne Ma­ma wein­te. „Es war kaum zum Aus­hal­ten“, sag­te sie Jah­re spä­ter.

Mit neun Jah­ren kam Dia­na ins In­ter­nat, doch ih­re Leis­tun­gen wa­ren schwach. Ei­ne Schan­de für die fei­nen Spen­cers! „Mei­ne Fa­mi­lie sag­te mir im­mer, dass ich die Kran­ke bin, dass ich dumm bin“, of­fen­bar­te sie 1992 ih­rem Sprach­trai­ner Pe­ter Set­te- len (65). Doch sie hat­te ei­ne an­de­re Ga­be: Die Schü­le­rin küm­mer­te sich um Al­te und Kran­ke. Auch beim Sport mach­te sie ei­ne gu­te Fi­gur. Für ei­nen Schul­ab­schluss reich­te es al­ler­dings nicht, nach dem zwei­ten ge­schei­ter­ten Ver­such ver­ließ die jun­ge Ad­li­ge 1977 die Schu­le.

Un­ter­des­sen hat­te ihr Va­ter zum zwei­ten Mal ge­hei­ra­tet – hin­ter dem Rü­cken sei­ner vier Kin­der! „Wir ha­ben Rai­ne Leg­ge al­le so ge­hasst, weil wir dach­ten, sie wür­de uns Dad­dy weg­neh­men“, ver­trau­te Dia­na ih­rem Bio­gra­fen And­rew Mor­ton (64) an. Eins hat­te Dia­na für sich ge­lernt: So soll­ten ih­re Söh­ne nicht auf­wach­sen! Wil­li­am ( 35) sagt heu­te: „Har­ry und ich fühl­ten uns un­glaub­lich ge­liebt. Und ich bin sehr dank­bar, dass ich die­se Lie­be im­mer noch spü­re, nach 20 Jah­ren. Das ist ihr Ver­dienst.“ www. de

Sie war das schwar­ze Schaf

Das blon­de Mäd­chen wuchs in Park Hou­se in San­d­ring­ham auf (1963) Ers­te Jah­re

Sport­lich In der Schu­le glänz­te Dia­na nur im Tan­zen und Schwim­men (1969)

Für­sorg­lich Schon früh küm­mer­te sie sich um ih­ren Bru­der Charles (1968)

Gol­dig Dia­na war das zweit­jüngs­te Kind der Fa­mi­lie (1962)

Land­gut

Alt­horp ist der Stamm­sitz der Spen­cers. Hier ver­brach­te Dia­na ih­re Ju­gend. Heu­te lebt ihr Bru­der, der Earl, hier Jawort

Das Ehe- Glück ih­rer El­tern Lord Ed­ward John Spen­cer und Fran­ces Ruth Bur­ke Ro­che hielt nicht lan­ge (1954)

Als jun­ge Frau ar­bei­te­te sie in Lon­don im Kin­der­gar­ten (1980) Ers­ter Job

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