Ma­rie Bäu­mer zeigt uns Ro­mys dunk­le Sei­te .......

DAS NEUE BLATT - - Inhalt - Li­li­an Ber­tram

Bei die­sen Fo­tos muss man glatt zwei­mal hin­se­hen! Die Ähn­lich­keit zwi­schen Ma­rie Bäu­mer und Ro­my Schnei­der († 43) ist ver­blüf­fend – das ha­ben Fil­me­ma­cher be­reits vor Jah­ren er­kannt. Doch erst jetzt hat die Schau­spie­le­rin zu­ge­sagt, die Lein­wand-Le­gen­de zu ver­kör­pern.

Auch wenn Ma­rie Bäu­mers Äu­ße­res per­fekt passt, bleibt es ei­ne Her­aus­for­de­rung. Denn der Film „3 Ta­ge in Qui­be­ron“, der 2018 ins Ki­no kom­men soll, dreht sich um die schwe­ren Mo­na­te vor Ro­my Schnei­ders Tod: Im Früh­jahr 1981 war die einst so strah­len­de Schau­spie­le­rin nur noch ein Schat­ten ih­rer selbst. „Ich bin ei­ne un­glück­li­che Frau und hei­ße Ro­my Schnei­der“, schrieb sie am 23. April in ihr Ta­ge­buch („Ich, Ro­my: Ta­ge­buch ei­nes Le­bens“). „Ich will mei­ne Ru­he ha­ben. Ich has­se die­ses gan­ze Show­busi­ness.“

Im Mai wur­de sie an der Nie­re ope­riert – ihr Al­ko­ho­lund Me­di­ka­men­ten­kon­sum hat­te Spu­ren hin­ter­las­sen. Die Wahl-Pa­ri­se­rin war nicht nur psy­chisch la­bil, son­dern auch kör­per­lich ge­schwächt. Zur Er­ho­lung ließ sie sich ins Sa­na­to­ri­um nach Qui­be­ron (Frank­reich) ein­wei­sen. Ih­ren See­len­frie­den aber soll­te Ro­my auch dort nicht fin­den.

Ma­rie

Ro­my

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