Bo­ris Be­cker: End­lich wird er wie­der ge­braucht.....

DAS NEUE BLATT - - Inhalt - Mi­ri­am ot­to

Er ist und bleibt ein Steh­auf­männ­chen. Nach all den Plei­te-Schlag­zei­len gibt es end­lich mal gu­te Neu­ig­kei­ten von Bo­ris Be­cker: Der Deut­sche Ten­nis Bund (DTB) hat den drei­fa­chen Wim­ble­don­Sie­ger zum Chef des Her­ren­ten­nis er­nannt. „Bob­be­le“wird Spit­zen-Be­ra­ter, u. a. das deut­sche Da­vis-Cup-Team un­ter­stüt­zen. Der Pos­ten wur­de ex­tra für ihn ge­schaf­fen. Ei­ne gro­ße Ges­te der Ver­söh­nung, schließ­lich war Be­cker 1999 nach sei­nem ers­ten Amt als Da­vis-Cup-Te­am­chef im Streit mit dem DTB weg­ge­gan­gen.

Nun soll Bo­ris dem deut­schen Ten­nis zu mehr Glanz ver­hel­fen: „Ich bin stolz auf die­ses Amt“, sagt er, spricht von ei­ner „Her­zens­an­ge­le­gen­heit“. Ein­zi­ger Ha­ken: Er wird „eh­ren­amt­lich ar­bei­ten“, so der Ver­band. Die neue Chan­ce dürf­te trotz­dem wie ge­ru­fen kom­men, um sein an­ge­kratz­tes An­se­hen auf­zu­bes­sern. Schon sein er­folg­rei­cher Trai­ner-Job (2013 bis 2016) ver­lieh dem an­ge­schla­ge­nen Sport­ler nach di­ver­sen Pein­lich-Auf­trit­ten zu neu­em Auf­wind. Auch jetzt könn­te die Licht­ge­stalt end­lich wie­der leuch­ten.

Come­back Dank sei­ner neu­en Auf­ga­be (Ver­trag bis 2020) strahlt er neue Selbst­si­cher­heit aus, wirkt wie­der sou­ve­rän

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