Die Spra­che des Her­zens

Wel­che Sym­pto­me sind harm­los, wel­che ge­fähr­lich? So er­ken­nen Sie die Warn­si­gna­le

Das Neue - - MEDIZIN -

Fast je­der Mensch hat ir­gend­wann in sei­nem Le­ben Un­re­gel­mä­ßig­kei­ten des Herz­schla­ges, häu­fig oh­ne es zu spü­ren. Was aber, wenn sich un­ser Herz be­merk­bar macht? Wenn es plötz­lich hef­tig klopft, schmerzt oder der Puls sich be­schleu­nigt? Of­fen­bar hat un­ser wich­tigs­ter Mus­kel ei­ne ei­ge­ne Spra­che. Wir ver­ra­ten, wie man die Bot­schaf­ten des Her­zens rich­tig ent­schlüs­selt – und wann man zum Arzt ge­hen soll­te.

Wenn der Puls rast

Hin­ter ei­nem rasch be­schleu­nig­ten Herz­schlag muss nicht im­mer ei­ne ernst­haf­te Er­kran­kung ste­cken. „Wenn der Puls jagt und das Herz mehr als 100 Mal in der Mi­nu­te schlägt, han­delt es sich in der Re­gel um ei­ne Herz­rhyth­mus­stö­rung ( Ta­chy­kar­die). Und die kann auch bei Ge­sun­den auf­tre­ten“, sagt der Kar­dio­lo­ge Prof. Tho­mas Mei­nertz. Ähn­lich wie bei ei­nem Mo­tor mit Fehl­zün­dung ge­hen auch Ta­chy­kar­di­en auf Feh­ler in der Elek­trik des Her­zens zu­rück, die ent­we­der ver­erbt sind oder sich im Lau­fe des Le­bens ent­wi­ckeln.

Ei­ne wei­te­re mög­li­che Ur­sa­che für die Rhyth­mus­stö­run­gen sind Me­di­ka­men­te. Wenn Sie häu­fi­ger ei­nen ra­sen­den Puls ha­ben oder wenn be­reits beim ers­ten Mal Sym­pto­me wie Schwin­del und Atem­not da­zu­kom­men, soll­ten Sie sich von ei­nem Kar­dio­lo­gen un­ter­su­chen las­sen.

Tre­ten Herz­stol­pern oder Brust­schmer­zen nur spo­ra­disch auf, sind sie in den meis­ten Fäl­len harm­los.

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