„Wil­de Par­tys? Da­mit ha­ben wir ab­ge­schlos­sen!“

Das Neue - - HIT-SEEMÄNNER -

Seit drei Jah­ren en­tern „San­tia­no“die Büh­nen und die Charts. Ab­seits des Ram­pen­lichts füh­ren die See­män­ner ein so­li­des Le­ben.

Wie sie pri­vat ti­cken, ver­rie­ten die Front­män­ner Björn Both (49) und Axel Stos­berg (47) „das neue“im ex­klu­si­ven In­ter­view. Stimmt das Kli­schee, dass Pop-Pi­ra­ten stän­dig fei­ern? Axel: Klar, bei uns fließt je­den Abend der Al­ko­hol in Strö­men.

(lacht). Nein, im Ernst: Mit wil­den Par­tys ha­ben wir ab­ge- schlos­sen. Wir könn­ten es uns auch gar nicht er­lau­ben, uns stän­dig die Kan­te zu ge­ben. Björn: Ja, das ha­ben wir schon zur Ge­nü­ge ge­habt. Aber wir sin­gen fast al­le und müs­sen un­se­re Stim­men scho­nen. Par­tys sind da nicht drin. Jetzt sind wir ge­müt­li­che See­bä­ren, die ab und an mal ein paar Bier trin­ken. Ist es ein Vor­teil, erst im fort­ge­schrit­te­nem Al­ter so be­rühmt zu wer­den? Björn: Ich den­ke schon. Hät­te uns der Er­folg frü­her er­eilt, wä­re si­cher der ei­ne oder an­de­re ab­ge­ho­ben. Das kann uns nun nicht mehr pas­sie­ren, denn wir wis­sen genau, wie schei­tern geht. Uns ist klar, dass der Er­folg auch schnell vor­bei sein kann! Axel: Jetzt flip­pen wir nicht aus, son­dern spa­ren lie­ber für die Ren­te. Mein ein­zi­ger Lu­xus: ein schi­ckes neu­es Se­gel­boot. Ihr seid stän­dig un­ter­wegs – was sa­gen eu­re Frau­en da­zu? Axel: Die un­ter­stüt­zen uns. Klar ist es nicht im­mer leicht, ei­ne Be­zie­hung auf Dis­tanz zu füh­ren, aber es gibt ja „Sky­pe“und Han­dys. So krie­ge ich auch un­ter­wegs viel von mei­nen drei Kin­dern und dem Hund mit. Manch­mal ha­be ich ein schlech­tes Ge­wis­sen, die Fa­mi­lie al­lei­ne zu las­sen. Aber mei­ne Frau sagt mir im­mer, dass es da­zu kei­nen Grund gibt! Hast du auch Kin­der, Björn? Ja, vier Stück von drei Frau­en

(lacht). Mei­ne leib­li­che Toch­ter ist schon er­wach­sen, da­zu hat mei­ne letz­te Le­bens­ge­fähr­tin zwei Töch­ter in die Be­zie­hung ge­bracht, die für mich nach wie vor wie mei­ne ei­ge­nen Kin­der sind. Der Kon­takt ist noch im­mer eng. Mei­ne jet­zi­ge Freun­din hat auch ei­nen 14-jäh­ri­gen Sohn, für den ich ger­ne die Va­terrol­le über­neh­me. Seid ihr treue Ty­pen? Axel: Ja, to­tal. Kei­ner wür­de sich auf Grou­pies ein­las­sen. Un­se­re Fans wah­ren Dis­tanz und wir tun es ge­nau­so.

Das neue Al­bum der nord­deut­schen Band heißt „Von Lie­be, Tod und Frei­heit“(ca. 15 €). Björn (l.) und Axel (r.) spra­chen in Rust mit Re­por­ter Mar­co Schif­fer.

Live sind „San­tia­no“ei­ne Wucht. Im No­vem­ber be­ginnt ih­re gro­ße Deutsch­land-Tour­nee (43 Kon

zer­te). Tol­les Team: Tim­sen Hin­rich­sen (50), Axel Stos­berg, Pe­te Sa­ge (65) und Björn Both (v. l.) ma­chen seit drei Jah­ren zu­sam­men Mu­sik. Das fünf­te Mit­glied Andre­as Fah­nert (55) fehlt live – er lei­det an ei­nem Hör­sturz.

Axel und Björn im ex­klu­si­ven In­ter­view

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