Leich­tes Trai­ning er­hält ge­schmei­di­ge Ge­len­ke

Das Neue - - MEDIZIN -

Mög­lichst lan­ge schmerz­frei und be­weg­lich blei­ben – das ist gar nicht so schwer. Den Schlüs­sel hier­für lie­fern sanf­te Übun­gen aus der in­di­schen Heil­leh­re. Sie kön­nen un­se­re Ge­len­ke ge­zielt mo­bi­li­sie­ren und Be­schwer­den vor­beu­gen. Selbst wenn Sie un­ter Ar­thro­se lei­den, kann Ge­lenk-Yo­ga de­ren Fort­schrei­ten auf­hal­ten und Schmer­zen lin­dern. Denn durch das Trai­ning wer­den die Stei­gert die Durch­blu­tung der Hän­de und beugt Hand­ge­lenks­ar­thro­se vor: Krei­sen Sie mit den Hän­den. Nun be­rüh­ren Sie nach­ein­an­der mit den Fin­gern der lin­ken Hand die der rech­ten. Mit dem Dau­men be­gin­nen. Da­nach Fin­ger lö­sen. Nun je­den Fin­ger der lin­ken Hand nach­ein­an­der zum lin­ken Dau­men füh­ren. Gleich­zei­tig den rech­ten Dau­men mit den Fin­gern der rech­ten Hand zu­sam­men brin­gen.

52 das neue Zel­len un­se­res Knor­pels er­nährt, weil die Be­we­gung die Ge­lenk­flüs­sig­keit ge­ra­de­zu in den Knor­pel ein­mas­siert. Gleich­zei­tig wer­den Ab­fallpro­duk­te aus­ge­schwemmt. Auch die Deut­sche Rheu­ma-Li­ga emp­fiehlt Yo­ga-Übun­gen, da es die Kör­per­hal­tung ver­bes­sert und da­durch Ge­lenk­fehl­stel­lun­gen ent­ge­gen wirkt. Bei aku­ten Be­schwer­den soll­ten Sie je­doch vor­her Ih­ren Arzt fra­gen. Wäh­rend der Übun­gen

viel trin­ken, um die Ge­len­ke be­weg­lich

zu hal­ten

Mit ge­ra­dem Rü­cken hin­set­zen, Bei­ne nach vor­ne stre­cken, Knie leicht an­win­keln. He­ben Sie bei­de Ar­me senk­recht ne­ben dem Kopf an, da­bei den Rü­cken noch ein­mal ex­tra in die Län­ge stre­cken. Ein­at­men, Bauch an­span­nen und Hän­de ne­ben den Bei­nen plat­zie­ren. Jetzt mit der Aus­at­mung lang­sam den Ober­kör­per nach vor­ne beu­gen. Ist die Deh­nung an der Bein­rück­sei­te zu stark, kön­nen die Bei­ne noch et­was mehr an­ge­win­kelt wer­den. ge­hen Sie mit dem Ober­kör­per nur so weit vor, dass die Deh­nung im Rü­cken an­ge­nehm ist.

Sie lie­gen auf dem Bauch, Ar­me und Bei­ne lang aus­ge­streckt, die Stirn liegt auf dem Bo­den. Beim nächs­ten Ein­at­men bei­de Hän­de auf Schul­ter­hö­he ab­set­zen. Aus­at­men und lang­sam mit den Ar­men den Ober­kör­per nach oben drü­cken. Da­bei die Schul­ter nach hin­ten zie­hen und den Kopf an­he­ben (s. Fo­to). Ver­su­chen Sie die Wir­bel­säu­le nur nach vor­ne zu stre­cken und nicht nach hin­ten zu drü­cken. Sie kön­nen die Ar­me an­fangs auch et­was an­ge­win­kelt las­sen. Je hö­her Sie auf­stei­gen, des­to in­ten­si­ver.

Die Dre­hung mo­bi­li­siert das Be­cken, die Hüft­ge­len­ke und die ge­sam­te Wir­bel­säu­le – ide­al bei mor­gend­li­cher Steif­heit! Le­gen Sie sich mit auf­ge­stell­ten Bei­nen auf den Rü­cken. Brei­ten Sie die Ar­me seit­lich aus, die Hand­flä­chen zei­gen nach oben. Drü­cken Sie die Schul­tern fest in den Bo­den. At­men Sie tief aus und las­sen Sie da­bei die Bei­ne vor­sich­tig zur rech­ten Sei­te fal­len, der Kopf dreht zur lin­ken Sei­te. Sei­te wech­seln.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.