Ann-Kath­rin Kra­mer: Läs­si­ge Le­bens­ein­stel­lung

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Es ist ih­re läs­si­ge Le­bens­ein­stel­lung, die Ann-Kath­rin Kra­mer (49) so fröh­lich und jung wir­ken lässt. Die ver­dankt sie auch ti­be­ti­scher Weis­heit …

War­um sie so ent­spannt wirkt? „Ich den­ke ger­ne an den Da­lai La­ma. Als er mit sei­ner De­le­ga­ti­on im Auf­zug ste­cken blieb, reg­ten sich al­le auf. Er aber blieb ru­hig und sag­te: ‚Oh, ein Ex­pe­ri­ment!‘. So ver­su­che ich, mit vie­len Si­tua­tio­nen um­zu­ge­hen.“

Da­zu zählt so­gar ih­re 15-jäh­ri­ge Be­zie­hung zu Ha­rald Krass­nit­zer. „Die war auch ir­gend- wo ein Ex­pe­ri­ment“, lacht die Schau­spie­le­rin. Of­fen­bar ist es ge­glückt und sie gibt sich und dem „Tat­ort“-Star noch vie­le wei­te­re glück­li­che Jah­re.

Ihr Ge­heim­re­zept: am an­de­ren wach­sen, statt sich aus­zu­ma­len, wie ei­ne Part­ner­schaft zu sein hat. Frü­her hat sie sich das Le­ben oft schwer ge­macht, weil sie dach­te, Le­ben und Be­zie­hung müss­ten nach Plan ver­lau­fen.

Mit bald 50 hat sie sich da­von be­freit. „Man soll­te nicht an Ide­al­vor­stel­lun­gen kle­ben und ein­fach mal lo­cker­las­sen.“Sie sieht es als Er­run­gen­schaft des Al­ters, dass sie heu­te viel ge­lös­ter in al­lem ist. „Wenn jetzt ei­ne gu­te Fee kä­me und mir an­bie­ten wür­de, dass ich wie­der 20 sein könn­te – ich wür­de ab­leh­nen!“

Seit 15 Jah­ren ist sie mit ih­rem ös­ter­rei­chi­schen Kol­le­gen Ha­rald Krass­nit­zer glück­lich.

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