– So hei­le ich mei­ne Er­käl­tung selbst

Die­se na­tür­li­chen Mit­tel stär­ken die Ab­wehr­kräf­te und stop­pen den In­fekt

Das Neue - - SUMARIO -

Durch­schnitt­lich drei Mal pro Jahr er­wischt uns ei­ne Er­käl­tung. Und die Sai­son der grip­pa­len In­fek­te ist jetzt im Win­ter voll im Gang: Ist das Im- mun­sys­tem erst ein­mal ge­schwächt, ha­ben Vi­ren und Bak­te­ri­en leich­tes Spiel. So wer­den Sie ei­ne Er­käl­tung schnell wie­der los:

Ing­wer und Zink

Bei den ers­ten Er­käl­tungs­an­zei­chen soll­ten Sie so schnell wie mög­lich Ge­gen­maß­nah­men er­grei­fen. Die Scharfstof­fe des Ing­wers re­gen die Durch­blu­tung an, ver­trei­ben Krank­heits­er­re­ger und wir­ken ent­zün­dungs­hem­mend. Für ei­ne Tas­se Tee schnei­den Sie ein dau­men­di­ckes Stück in Schei­ben, über­gie­ßen die­se mit ko­chen­dem Wasser und las­sen den Tee 5–10 Mi­nu­ten zie­hen. Au­ßer­dem hilf­reich: Zink. Es wirkt ge­gen et­wa 40 ver­schie­de­ne Vi­ren­ty­pen und kann so die Er­käl­tungs­zeit hal­bie­ren. Be­son­ders wir­kungs­voll ist ei­ne Zink-Kur (Apo­the­ke).

Ru­he und Schlaf

Au­ßer­dem stär­ken wir un­se­re Ab­wehr­kräf­te mit viel Ru­he. Der Kör­per voll­bringt Höchst­leis­tun­gen, wenn Vi­ren an­grei­fen. Le­gen Sie sich mög­lichst oft warm zu­ge­deckt aufs So­fa und schla­fen Sie nachts min­des­tens acht St­un­den. Das Durch­schla­fen fällt leich­ter, wenn Sie Ih­ren Kopf mit ei­nem di­cken Kis­sen hoch­la­gern und ei­ne klein ge­schnit­te­ne Zwie­bel auf den Nacht­tisch le­gen. Ih­re Dämp­fe er­leich­tern das At­men.

Wär­me, äthe­ri­sche Öle

Ei­ne wei­te­re Wohl­tat bei In­fek­ten ist Wär­me. Der Neu­ro-Im­mu­no­lo­ge Pro­fes­sor Rein­hard Hohl­feld emp­fiehlt bei den ers­ten Sym­pto­men ein hei­ßes Voll­bad: „Die Wär­me sti­mu­liert die Im­mun­ab- wehr und hilft, die be­gin­nen­de Er­käl­tung im Keim zu er­sti­cken“, so der Ex­per­te. „Ba­den Sie et­wa 40 Mi­nu­ten lang so heiß, dass es ge­ra­de noch er­träg­lich ist und ge­ben Sie ei­ni­ge Trop­fen Eu­ka­lyp­tus- oder Thy­mi­an­öl zum Ba­de­was­ser hin­zu.“Der war­me Was­ser­dampf be­feuch­tet zu­sätz­lich die Schleim­häu­te.

Na­sen­öl und Heil­tee

Heil­prak­ti­ker Diet­mar Brenne­cke setzt au­ßer­dem auf Na­sen­öl (Apo­the­ke oder Dro­ge­rie): „Es hält die emp­find­li­chen Schleim­häu­te feucht und pflegt sie. Na­sen­öl kön­nen Sie je­den Tag neh­men.“Auch Heil­tees be­ru­hi­gen ei­nen ge­reiz­ten Hals. Ide­al bei Er­käl­tun­gen ist Lin­den­blü­ten­tee. Las­sen Sie ihn zehn Mi­nu­ten zie­hen, so blei­ben die Wirk­stof­fe er­hal­ten. Trin­ken Sie vier Tas­sen da­von pro Tag.

Ho­möo­pa­thi­sche Mit­tel

Ak­tu­el­le Stu­di­en zei­gen: Für die Hei­lung von an­ge­grif­fe­nen Schleim­häu­ten wäh­rend ei­nes grip­pa­len In­fekts ist ent­schei­dend, dass sie schnell ab­schwel­len. Be­son­ders ef­fek­tiv wir­ken da­bei Prä­pa­ra­te mit der ho­möo­pa­thi­schen Kom­bi­na­ti­on aus Aco­nit­i­num D 5, Atro­pi­num sul­fu­ri­cum D 5 und Mer­cu­ri­us cya­na­tus D 8 (z. B. in „Me­di­ton­sin“, Apo­the­ke). Die­ser Kom­plex wirkt nach­weis­lich ge­zielt ge­gen zahl­rei­che ver­schie­de­ne Vi­ren.

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