Zum 75. Ge­burts­tag ver­rät der Star-Te­nor sein Ge­sund­heits-Ge­heim­nis „Die Mu­sik war die bes­te Krebs-The­ra­pie“

Das Neue - - GLÜCKWUNSCH -

Er stand auf den Büh­nen der be­rühm­tes­ten Opern­häu­ser, ge­wann al­le Prei­se, die in der klas­si­schen Mu­sik ver­ge­ben wer­den. Doch den wich­tigs­ten Er­folg fei­er­te Pláci­do Do­m­in­go nicht als Te­nor. „Mein größ­ter Tri­umph ist, dass ich den Krebs be­siegt ha­be“, sagt der Sän­ger, der am 21. Ja­nu­ar sei­nen 75. Ge­burts­tag fei­ert. ü Seit 1962 ist er mit Ehe­frau

Mar­ta Or­nelas (80) ver­hei­ra­tet. Hier 1969 mit den ge­mein­sa­men Kin­dern Pláci­do Jr. und Ál­va­ro

(r.).

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Vor sechs Jah­ren er­hielt der ge­bür­ti­ge Spa­nier die scho­ckie­ren­de Dia­gno­se: Darm­krebs! „Das war ei­ne ganz schlim­me Zeit. Ich hat­te ei­ne Darm­spie­ge­lung jah­re­lang ver­scho­ben, weil ich mich im­mer gut fühl­te. Fa­tal, denn fast wä­re es zu spät ge­we­sen“, er­in­nert sich Pláci­do Do­m­in­go. Doch von der Krank­heit ließ sich der

Opern-Star nicht un- ter­krie­gen. „Die Mu­sik war für mich die bes­te Krebs-The­ra­pie“, sagt er. „Nur sechs Wo­chen nach dem Ein­griff stand ich wie­der in der ,Mai­län­der Sca­la‘ und ha­be ge­sun­gen.“

Seit­her ach­tet er auf sei­ne Ge­sund­heit, geht re­gel­mä­ßig zum Arzt. „Auch mit 75 soll bei mir noch lan­ge nicht Schluss sein“, lä­chelt der Künst­ler. „Denn wenn ich ras­te, dann ros­te ich!“ Der Sän­ger (3. v. l.) mit Sohn Al­va­ro (47), den En­keln Vic­to­ria, Daniele, Pláci­do und Ál­va­ro, sei­ner Gat­tin und Sohn Pláci­do Jr. (50, v. l.). Ei­ner sei­ner äl­tes­ten Freun­de: Schmu­se-Sän­ger Ju­lio Igle­si­as (72, l.). In der „Se­sam­stra­ße“sang er mit sei­nem Al­te­re­go „Pla­ci­do Fla­min­go“ein Du­ett. ▼ Fuß­ball ist für ihn und sei­ne Jungs ei­ne gro­ße Lei­den­schaft. 1982 kick­ten sie bei ei­nem Be­ne­fiz­spiel.

Gran­dio­ser Tau­send­sas­sa! Pláci­do Do­m­in­go stand in über 4000 Opern­vor­stel­lun­gen auf der Büh­ne und schlüpf­te in mehr als 130 Rol­len. Mit So­pra­nis­tin An­ne­lie­se Ro­then­ber­ger († 83) sang er sich 1976 in die Her­zen al­ler Mu­sik

Fans.

Le­gen­där: Jo­sé Car­re­ras (69), Lu­cia­no Pa­va­rot­ti († 71) und Pláci­do Do­m­in­go (v. l.) als „Die drei Te­nö­re“.

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