Neu­ro­der­mi­tis: Das hilft ge­gen Juck­reiz

Das Neue - - MEDIZIN -

Star­ker Juck­reiz, schup­pi­ge Haut, schmer­zen­de Ek­ze­me – fünf Mil­lio­nen Deut­sche lei­den an Neu­ro­der­mi­tis. Die Aus­lö­ser sind un­klar und ei­ne Hei­lung ist bis­lang nicht mög­lich, doch es kann ei­ni­ges zur Lin­de­rung ge­tan wer­den.

Die Krank­heit tritt in Schü­ben auf. Um her­aus­zu­fin­den, was die­se bei Ih­nen aus­löst, ist es sinn­voll, ein „Kratz-Ta­ge­buch“zu füh­ren. Da­rin schrei­ben Sie ge­nau auf, nach wel­chen Si­tua­tio­nen die Haut zu ju­cken be­ginnt. Im Akut­fall lin­dern Cre­mes mit Hy­dro­cor­ti­son (z. B. „Ebe­nol“, re­zept­frei, Apo­the­ke) star­ken Juck­reiz. Die­ses Hor­mon un­ter­drückt schnell und ef­fek­tiv die Be­schwer­den, wirkt ent­zün­dungs­hem­mend und be­schleu­nigt so den Hei­lungs­pro­zess. Auch so­ge­nann­te An­ti­hist­ami­ni­ka, z. B. als Ta­blet- ten, kön­nen hel­fen. In schwe­ren Fäl­len wirkt ei­ne Licht-The­ra­pie nach­hal­tig: Da­bei schal­tet ge­puls­tes Blau­licht ge­zielt die ent­zün­de­ten wei­ßen Blut­kör­per­chen in der Haut ab, die zu den JuckSchü­ben füh­ren. Die Be­hand­lung dau­ert 45 Mi­nu­ten und wird über 5–7 Ta­ge durch­ge­führt. Die Kos­ten von ca. 900 Eu­ro zahlt meist die Kas­se.

Set­zen Sie in der Kü­che lie­ber auf fri­sche Le­bens­mit­tel statt

auf Fas­tfood.

Cre­mes mit Hy­dro­cor­ti­son stop­pen den Juck­reiz im

Akut­fall.

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