„Frau­en kön­nen bes­ser Hem­den zu­sam­men­le­gen“

Ty­pisch männ­lich, ty­pisch weib­lich: Das meint der Sän­ger!

Das Neue - - FREUDE - Ni­na Fa­ecke

Coo­le Le­der­ja­cke, im­mer ei­nen lo­cke­ren Spruch auf den Lip­pen und stets char­mant – das ist Bern­hard Brink (63).

„das neue“sprach mit dem Schla­ger­sän­ger über Frau­en, Män­ner und die gro­ße Lie­be.

Wenn Sie neue Kla­mot­ten brau­chen, zie­hen Sie dann al­lei­ne los oder mit Ih­rer Liebs­ten als Stil-Be­ra­te­rin? Mei­ne Frau Ute hat ei­nen sehr gu­ten Ge­schmack. Ich auch. Aber sie macht manch­mal ei­ne Vor­aus­wahl für mich und bringt die Sa­chen dann mit nach Hau­se. Aber das Out­fit legt Sie Ih­nen mor­gens nicht raus?

Nein, wir dis­ku­tie­ren mal kurz vor wich­ti­gen Events, aber ich ent­schei­de na­tür­lich selbst. Frau­en kön­nen so was ein­fach bes­ser, die kön­nen auch bes­ser Hem­den zu­sam­men­le­gen. Das sa­ge ich mit ei­nem Au­gen­zwin­kern!

Selbst­ver­ständ­lich! Was fin­den Sie denn ty­pisch männ­lich? Fuß­ball gu­cken, le­cker es­sen, biss­chen Wein­chen trin­ken. Am liebs­ten Rot­wein-Schor­le. Rot­wein-Schor­le? Auch nicht ge­ra­de männ­lich, oder?

Ich weiß nicht, was wirk­lich männ­lich ist, Sie? Ich „schor­lie­re“al­les. Ich mag Al­ko­hol nicht so, des­we­gen mi­sche ich ihn meis­tens mit Was­ser. Tan­zen fin­de ich zum Bei­spiel auch nicht ty­pisch männ­lich.

Tan­zen Sie trotz­dem gern?

Wie man 2014 bei „Let’s Dan­ce“ge­se­hen hat: Ich kann es ein­fach nicht! In mei­ner Ju­gend galt Tan­zen als un­cool. Was glau­ben Sie: Was fin­den Kol­le­gen wie Pe­ter Maf­fay (66) oder H. P. Ba­xx­ter (51) an Frau­en, die über 30 Jah­re jün­ger sind als sie selbst? Sol­len sie doch ma­chen! Je­der nach sei­nem Ge­schmack.

Ver­ste­hen Sie, dass es ein Auf­re­ger-The­ma ist?

Hei­di Klum ist über zehn Jah­re äl­ter als ihr Vi­to Schna­bel. Iris Ber­ben hat auch ei­nen jün­ge­ren Freund, das ist doch völ­lig nor­mal! Sie und Ih­re Frau sind seit 29 Jah­ren ver­hei­ra­tet – ein tol­les Bei­spiel für die gro­ße Lie­be! Bei uns passt es ein­fach. Frü­her war Ute manch­mal ei­fer­süch­tig, weil sie die Bran­che kennt. Die 70er und 80er wa­ren wil­der. Heu­te ist das an­ders. In mei­nem Al­ter sind da auch nicht mehr die Mäd­chen wie frü­her, bei de­nen du nur mit dem Fin­ger schnip­sen muss­test. Wenn man

lan­ge zu­sam­men ist, ver­än­dert sich die Be­zie­hung. Zärt­lich­keit, Freund­schaft, Ri­tua­le, Ku­scheln sind wich­ti­ger ge­wor­den.

Al­so doch ein Ro­man­ti­ker!

Na­tür­lich! Als Sän­ger in­ter­pre­tie­re ich Emo­tio­nen. Das ist mein Be­ruf, und den lie­be ich.

Zwei wie Pech und Schwe­fel: Bern­hard und sei­ne Ehe­frau Ute (57). Seit 44 Jah­ren steht er auf der Büh­ne. „Un­end­lich“aus dem gleich­na­mi­gen Al­bum ist sei­ne 100. Sing­le!

„Ma­cho oder Ro­man­ti­ker?“, frag­te Re­por­te­rin Ni­na Fa­ecke Schla­ger­Star Bern­hard Brink.

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