„Ich ha­be al­les ge­re­gelt“

Das Neue - - FREUDE -

Sein Lä­cheln wirkt auch mit 55 Jah­ren noch wie das ei­nes Laus­bu­ben! Ha­rald Krass­nit­zer hat sich mit den Jah­ren sei­nen ös­ter­rei­chi­schen Charme be­wahrt.

Doch hin­ter sei­nen fun­keln­den Au­gen ver­birgt sich ei­ne tie­fe Angst, wie der be­lieb­te Schau­spie­ler im ex­klu­si­ven „das neue“- Ge­spräch ver­rät. Wie ge­hen Sie mit dem Äl­ter­wer­den um? Ich fürch­te mich nicht da­vor. Ich kann es ja nicht auf­hal­ten. Angst ha­be ich viel­mehr vor dem Mo­ment des To­des, be­zie­hungs­wei­se vor dem Mo­ment, in dem ich ei­ne be­stimm­te Dia­gno­se er­fah­re, die un­aus­weich­lich zum Tod führt. Im Mo­ment kann ich gar nicht recht ein­schät­zen, wie ich da­mit um­ge­hen wür­de. Wie wich­tig sind Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen und Tes­ta­ment? Sehr wich­tig. Mei­ne Frau und ich wa­ren beim No­tar und ha­ben al­les ge­re­gelt und fest­ge­legt, was wir wol­len und was nicht. Ich möch­te nicht erst so lan­ge war­ten, bis ich schwer krank bin und nichts mehr ent­schei­den kann. Wenn die­ser Fall ein­tritt, müs­sen wir ge­nau wis­sen, was der an­de­re sich wünscht. Sie ha­ben kei­ne ei­ge­nen Kin­der. Stimmt Sie das trau­rig? Nein. Ann-Kath­rins Sohn Leo war und ist für mich wie ein ei­ge­nes Kind. Ich ha­de­re nicht da­mit, kei­nen ei­ge­nen Nach­wuchs zu ha­ben. Auch wenn Leo ei­nen Pa­pa hat, so war und bin ich – wenn auch auf ei­ne an­de­re Art – auch sein Va­ter.

U. Ha­ge­mann

Aus­ge­zeich­ne­ter Schau­spie­ler. 2014 er­hielt Ha­rald Krass­nit­zer den „Grim­meP­reis“.

▲ Seit 2009 ist er mit An­nKath­rin Kra­mer (49) ver­hei­ra­tet. Sie brach­te Sohn Leo (18) mit in die Be­zie­hung.

ü Das Kri­mi-Dra­ma „Mei­ne frem­de Frau“ist am 3. Fe­bru­ar um 20.15 Uhr im ZDF zu se­hen.

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