Ex­klu­siv in „Wir se­hen uns wie­der im TV!“

Das Neue - - VORDERSEITE - N. Hein­zel­mann

Was ist das Ge­heim­nis Ih­res Er­fol­ges?

Ich bin nicht groß, ich bin nicht schlank. Aber ir­gend­et­was müs­sen die Leu­te an die­sem klei­nen di­cken Wie­ner fin­den (lacht)! Ich bin si­cher nicht je­der­manns Sa­che, aber ich ha­be den Men­schen in den vie­len Jah­ren Freu­de be­rei­tet, sie viel­leicht von Sor­gen und Nö­ten ab­ge­lenkt.

Laut SRF-Un­ter­hal­tungs­chef hät­ten Sie die Show ret­ten kön­nen – wenn Sie mehr Fle­xi­bi­li­tät ge­zeigt hät­ten. Sind Sie jetzt schuld am „Stadl“-Aus?

Ich ha­be lan­ge über­legt, ob ich da­zu über­haupt et­was auf mei­ner

„face­book“- Sei­te schrei­be. Aber ich emp­fand das als ei­nen in die­ser Här­te un­ge­recht­fer­tig­ten per­sön­li­chen An­griff. Dass die Ver­ant­wort­li­chen ein For­mat wei­ter­ent­wi­ckeln, ist ja nichts Ne­ga­ti­ves. Was dann dar­aus ge­wor­den ist, dar­über braucht man nicht mehr zu re­den. Die­se ge­ gen­sei­ti­gen Schuld­zu­wei­sun­gen brin­gen uns den „Stadl“auch nicht mehr zu­rück.

Wo­her neh­men Sie die­se Ge­las­sen­heit?

Ganz ein­fach: Ich bin ein po­si­tiv den­ken­der Mensch und möch­te mit den un­an­ge­neh­men Din­gen, die 2015 pas­siert sind, ab­schlie­ßen. Wä­re mein Weg­gang vom „Stadl“nicht ge­we­sen, hät­te ich nie­mals so in­ten­siv er­fah­ren, wie sehr die Leu­te mich mö­gen.

Se­hen Sie sich als Sie­ger?

Ver­lo­ren, aber trotz­dem ge­won­nen – das kann man so sa­gen. Wenn ich an all die lie­ben Brie­fe und Mails den­ke, die ich be­kom­men ha­be, da ha­be ich im­mer noch ei­ne Gän­se­haut.

Ha­ben Sie Angst, die Leu­te könn­ten Sie ver­ges­sen?

Nein. Ich ma­che wei­ter­hin das, was ich vor und wäh­rend mei­ner „Stadl“-Zeit auch ge­tan ha­be: auf der Büh­ne ste­hen, um Mu­sik zu ma­chen!

Er füllt Are­nen! An­dy Borg, wie wir ihn lie­ben. Ab dem 11. Fe­bru­ar geht er mit Car­men Ne­bel auf gro­ße Deutsch­lan­dTour­nee.

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