Groß­stadt­re­vier:

„In der Zel­le hal­ten wir Mit­tags-Schläf­chen“

Das Neue - - DIESE WOCHE IN -

Kaum zu glau­ben: Die­ses Jahr fei­ert das „Groß­stadt­re­vier“sein 30-jäh­ri­ges Ju­bi­lä­um. Vie­les ve­rän­der­te sich, aber die kul­ti­ge Po­li­zei­wa­che hat sich ih­ren sprö­den Charme be­wahrt!

In ei­ner ehe­ma­li­gen Werk­statt in Ham­bur­gBah­ren­feld wird ge­dreht. „das neue“war ex­klu­siv am Set und sprach mit den Stars Wan­da Per­del­witz (32) ali­as „Ni­na Sie­veking“und Jens Mün­chow (44) ali­as „Paul Dän­ning“.

Wel­che Be­son­der­hei­ten gibt es am Set vom „Groß­stadt­re­vier“?

Wan­da: Bei uns gibt es ei­ne Aus­nüch­te­rungs­zel­le, die wir hin und wie­der für ein Mit­tags­schläf­chen nut­zen. Au­ßer­dem dre­hen wir nicht in ei­nem Stu­dio, son­dern in ei­nem ech­ten Ge­bäu­de mit Fens­tern. Das hat na­tür­lich ei­nen ganz ei­ge­nen Charme. Wie ver­brin­gen Sie die Pau­sen?

Jens: Oft spie­le ich mit mei­nem Kol­le­gen Pe­ter Fie­seler Schach. Ich wür­de auch ger­ne Skat oder Dop­pel­kopf spie­len, aber das kann kei­ner vom Team. Im­mer-

hin ist Wan­da ab und zu für ei­ne klei­ne Run­de „Mau-Mau“zu be­geis­tern.

Gibt es manch­mal lus­ti­ge Pan­nen?

Jens: Na­tür­lich. Ich soll­te laut Dreh­buch wut­ent­brannt die Au­to­tür zu­schla­gen. Dum­mer­wei­se hat­te ich aber noch mein Bein da­zwi­schen und hol­te mir bei die­ser Ak­ti­on ein feu­er­ro­tes Schien­bein.

Wan­da: Ich hat­te ei­nen Au­ßen­dreh und soll­te ei­nen Ver­bre­cher quer über ein Fuß­ball­feld ver­fol­gen. Ei­gent­lich war deut­lich er­kenn­bar, dass es Dreh­ar­bei­ten wa­ren. Doch dann kam ein äl­te­res Ehe­paar auf den „Dieb“zu­ge­lau­fen und rief: „Ste­hen ge­blie­ben!“Tat­säch­lich konn­ten die bei­den ihn fest­hal­ten und mein­ten dann ganz stolz zu mir: „Hier, Frau Po­li­zis­tin, da ha­ben Sie das kri­mi­nel­le Bürsch­chen!“Ich war be­ein­druckt von so viel Zi­vil­cou­ra­ge. Pas­siert es häu­fi­ger, dass Sie bei den Dreh­ar­bei­ten für ech­te Po­li­zis­ten ge­hal­ten wer­den?

Wan­da: Sehr oft! Es kom­men im­mer wie­der Pas­san­ten zu uns, die nach dem Weg fra­gen wol­len oder um Er­laub­nis bit­ten möch­ten, nur ganz kurz im Hal­te­ver­bot ste­hen zu blei­ben ...

Jens: So ei­ne Po­li­zei­uni­form macht auch was her! Man wird so­fort ganz an­ders wahr­ge­nom­men. Al­le sind plötz­lich so freund­lich zu ei­nem (lacht). Wie ist der Zu­sam­men­halt un­ter den Kol­le­gen?

Jens: Es herrscht ei­ne sehr fa­mi­liä­re At­mo­sphä­re und fühlt sich ein we­nig wie „nach Hau­se kom­men“an, wenn man zu den Dreh­ar­bei­ten geht.

Wan­da Per­del­witz und Jens Mün­chow las­sen es sich im Auf­ent­halts­raum gut schme­cken.

◀ Den neu­es­ten Klatsch und Tratsch er­fährt man in der Mas­ke.

Im „Re­vier“gibt es so­gar Wasch­ma­schi­nen! Jens war­tet auf sei­ne sau­be­re Uni­form.

Letz­te Kor­rek­tur: Im Flur wer­den noch schnell die Lip­pen nach­ge­zo­gen.

Di­enst­be­ginn: Manch­mal geht es

schon früh­mor­gens los. In der Zel­le ver­süßt sich die Schau­spie­le­rin ih­re Aus­zeit mit Gum­mi­bär­chen. Mit Re­gis­seur Till Fran­zen (M., 42) ver­ste­hen sich die bei­den „Ga­no­ven­jä­ger“blen­dend.

Jens ali­as „Po­li­zei­haupt­meis­ter Paul Dän­ning“lernt sei­nen Text.

„Po­li­zei­ober­meis­te­rin Ni­na Sie­veking“macht Pau­se.

„Ka­me­ra läuft!“Das Team ist hoch kon­zen­triert.

In der „Amts­stu­be“des 14. Po­li­zei­re­viers hat sich in all den Jah­ren nicht viel ver­än­dert.

„das neue“- Re­por­ter Ben­ja­min Ci­bach wur­de „ver­haf­tet“.

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