–Sen­kenSieIhrIn­farkt-Ri­si­ko!

Nüs­se knab­bern, Oran­gen­duft rie­chen, La­chen – so ein­fach stär­ken Sie Ihr Herz

Das Neue - - FAMILIENTAG -

Ak­ti­ver Herz­schutz ist leich­ter als man denkt – und ef­fek­ti­ver als ver­mu­tet. Zwar sind Herz-Kreis­lauf-Lei­den ei­ne der häu­figs­ten To­des­ur­sa­chen. Doch mit der rich­ti­gen Vor­beu­gung las­sen sich neun von zehn In­fark­ten ver­mei­den. Und wie ein­fach das ist, ver­blüfft manch­mal selbst die For­scher: Oder hät­ten Sie ge­dacht, dass ein lus­ti­ger Film Ih­rem Her­zen so gut tut wie 20 Mi­nu­ten Sport? Stu­di­en er­ga­ben, dass kräf­ti­ges La­chen die Durch­blu­tung so stark för­dert, dass sich die Herzar­te­ri­en um 22 Pro­zent wei­ten. Aber Sie kön­nen noch mehr tun. Die wich­tigs­ten Fra­gen da­zu:

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Wie viel Be­we­gung braucht mein Herz? Gar nicht mal so viel – das dann aber re­gel­mä­ßig: Denn wer sich täg­lich min­des­tens 30 Mi­nu­ten be­wegt, stärkt sei­nen Herz­mus­kel und senkt gleich­zei­tig den Blut­druck!

Re­gel­mä­ßi­ge kör­per­li­che Be­las­tung kann das In­fark-Ri­si­ko um 30 Pro­zent ver­min­dern, bei Frau­en so­gar um fast 50 Pro­zent! Des­we­gen müs­sen Sie aber nicht gleich ins Fit­ness­Stu­dio. Auch zü­gi­ges Spa­zie­ren­ge­hen, Fahr­rad­fah­ren oder Schwim­men hat den glei­chen po­si­ti­ven Ef­fekt.

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Was hat Oran­gen­duft mit dem Her­zen zu tun? Ein Duft­lämp­chen mit Oran­gen­öl (Apo­the­ke) bei­spiels­wei­se im Wohn­zim­mer-Re­gal schützt vor Herz­er­kran­kun­gen. Wis­sen­schaft­ler fan­den her­aus, dass die Aro­men des Öls di­rekt auf un­ser Hormonsystem wir­ken – mit äu­ßerst po­si­ti­vem Ef­fekt: Der Kör­per schüt­tet den Bo­ten­stoff Do- pa­min aus, die­ser wirkt an­re­gend auf un­se­re Herz­funk­tio­nen. Ein wei­te­rer ge­sun­der Wohn-Tipp: Stel­len Sie Fo­tos von Ih­rer Fa­mi­lie auf. Denn der An­blick von ge­lieb­ten Men­schen ver­setzt das Ge­hirn so­fort in ei­nen Ru­he­mo­dus, der das Herz lang­sa­mer und re­gel­mä­ßi­ger schla­gen lässt.

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War­um ist Ent­span­nung so wich­tig? Stress­hor­mo­ne er­hö­hen die Herz­fre­quenz und be­las­ten die Ge­fä­ße. Um­ge­kehrt wirkt Ent­span­nung wie ein Jung­brun­nen fürs Herz: Wer vier Mal pro Wo­che 15 Mi­nu­ten Ent­span­nungs­übun­gen macht, min­dert sein Herz­in­farkt-Ri­si­ko um 52 Pro­zent. Gut zur Ent­span­nung sind Atem­übun­gen: In be­las­ten­den Si­tua­tio­nen tief und ru­hig ein­und dop­pelt so lang­sam wie­der aus­at­men. Auch das so­ge­nann­te au­to­ge­ne Trai­ning hilft beim Stress­ab­bau – vie­le Kran­ken­kas­sen bie­ten kos­ten­lo­se Kur­se an. 4 Wor­auf muss ich bei der Er­näh­rung ach­ten? Herz­ge­sun­de Er­näh­rung ori­en­tiert sich an der Mit­tel­meer­kost, die reich an Ome­ga-3-Fett­säu­ren ist. Es­sen Sie täg­lich Ge­mü­se und Obst, mög­lichst viel und bunt, da­zu ma­ge­res Fleisch oder Fisch, auch Hül­sen­früch­te. Ver­rin­gern Sie Zu­cker, tie­ri­sche Fet- te (Wurst, fet­ter Kä­se) und Salz. Ver­wen­den Sie beim Ko­chen und für Sa­la­te Oli­ven- oder Raps­öl. So be­kommt Ihr Kör­per al­les, was er braucht.

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Wel­che Na­tur­heil­mit­tel schüt­zen mein Herz? Das bes­te Na­tur­mit­tel für ein star­kes Herz ist der Weiß­dorn. Sei­ne Pflan­zen­stof­fe ver­bes­sern nicht nur die Durch­blu­tung. Sie wir­ken auch di­rekt aufs Herz, stär­ken sei­ne Mus­kel­zel­len und be­he­ben Rhyth­mus­stö­run­gen. Am bes­ten sind hoch­do­sier­te Kap­seln (z. B. „Cratae­gutt“, Apo­the­ke). Auch Cr­an­ber­rys sind ak­ti­ve Herz­schüt­zer: Schon drei Glä­ser Schor­le pro Tag ver­stär­ken die Durch­blu­tung der Herz­kran­zar­te­ri­en.

Zu ho­her Blut­druck? Dann soll­ten Sie öf­ter la­chen. Das wei­tet die Ge­fä­ße – und schützt

so auch das Herz.

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