Hei­len mit der Na­tur

Das Neue - - MEDIZIN -

Anis för­dert die Ver­dau­ung Schon im Al­ter­tum wur­de die Heil­pflan­ze ge­gen al­ler­lei Lei­den ein­ge­setzt. Heu­te kennt man den süß­lich bis la­kritz­ar­tig schme­cken­den Anis vor al­lem als cha­rak­te­ris­ti­sches Ge­würz für Kek­se und Brot. Für das ty­pi­sche Aro­ma ist vor al­lem der ho­he An­teil an äthe­ri­schen Ölen ver­ant­wort­lich. Doch das krau­ti­ge Ge­wächs eig­net sich nicht nur zum Ba­cken: Anis­früch­te wir­ken ver­dau­ungs­för­dernd und schleim­lö­send. Durch die­se rei­ni­gen­den Ei­gen­schaf­ten kön­nen sie so­gar vie­le chro­ni­sche Krank­hei­ten po­si­tiv be­ein­flus­sen. Bei stil­len­den Müt­tern re­gen sie au­ßer­dem den Milch­fluss an.

Re­zept für ei­nen ver­dau­ungs­för­dern­den Tee: Ei­nen hal­ben Tee- löf­fel ge­trock­ne­te Anis­früch­te (Apo­the­ke) zer­sto­ßen und mit ei­ner Tas­se ko­chen­dem Was­ser übergießen. Zehn bis 15 Mi­nu­ten zu­ge­deckt zie­hen las­sen, an­schlie­ßend ab­sei­hen. Mor­gens und abends je­weils ei­ne Tas­se da­von trin­ken, bei Be­darf mit et­was Ho­nig sü­ßen.

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