Ross An­t­o­ny:

Das Neue - - DIESE WOCHE IN -

„Pa­pa be­rei­tet sich auf sei­nen Ab­schied vor“��������

Er strahlt zwar wie im­mer! Aber in sei­nen blau­en Au­gen spie­gelt sich tie­fe Trau­rig­keit. Ross An­t­o­ny (41) bangt um das Le­ben sei­nes schwer kran­ken Va­ters De­nis Cat­te­r­all. Der 76-Jäh­ri­ge lei­det seit Jah­ren an Par­kin­son.

„Mei­nem Pa­pa geht es mo­men­tan ganz schlecht“, er­zählt der Sän­ger mit sor­gen­vol­ler Stim­me im In­ter­view mit „das neue“…

Du trägst den Ehe­ring dei­nes Va­ters, den er dir kürz­lich ver­macht hat ... Ja, das stimmt! Es hat mich tief be­rührt, dass er mir den Ring ge­schenkt hat. Ich will gar nicht so weit den­ken, aber ich glau­be, mein Pa­pa be­rei­tet sich schon ein klei­nes biss­chen auf sei­nen Ab­schied vor. Wie kommst du mit der trau­ri­gen Si­tua­ti­on klar?

Es ist so schwie­rig! Ich will ihm nicht zei­gen, dass ich trau­rig bin, und ver­su­che im­mer, ihn auf­zu­mun­tern und ihm Hoff­nung zu ge­ben. Er hat mich mein gan­zes Le­ben lang un­ter­stützt, war stets für mich da. Jetzt möch­te ich ihm das zu­rück­ge­ben. Wie ist denn sein der­zei­ti­ger Ge­sund­heits­zu­stand?

Pa­pa hat an­ge­fan­gen, an bei­den Hän­den zu zit­tern, und er hat Was­ser in den Bei­nen. Geis­tig ist er top­fit, wir spie­len oft zu­sam- men Kar­ten und neh­men ihn im Roll­stuhl übe­r­all hin mit. Machst du dir selbst Ge­dan­ken über das Äl­ter­wer­den?

Na­tür­lich. Ge­sund­heit­lich geht es mir gera­de auch nicht so gut. Durch mei­ne jah­re­lan­ge Tan­ze­rei macht mir mein Rü­cken ziem­lich zu schaf­fen. Die Mus­keln zwi­schen den Band­schei­ben ha­ben sich ver­klei­nert. Und mei­ne Knie tun auch im­mer öf­ter weh. Wür­dest du sa­gen, dass du dir in den letz­ten Jah­ren zu viel zu­ge­mu­tet hast? Ja, ich ha­be mei­nen Kör­per si­cher­lich nicht ge­schont! Aber ich bin op­ti­mis­tisch. Mein Arzt hat mir ge­sagt, dass ich mein Rü­cken­pro­blem mit Sport wie­der hin­krie­ge. Auf dei­ner neu­en CD „Tat­ort Lie­be“singst du über per­sön­li­che Er­leb­nis­se. Wel­che sind das? Das Al­bum han­delt von Lie­be, weil sie in mei­nem Le­ben ei­ne ganz gro­ße Rol­le spielt. Lei­der nicht im­mer nur po­si­tiv. Ich wur­de sechs Mo­na­te lang von mei­nem Ex be­tro­gen. Und ein Song ist mei­ner ver­stor­be­nen Oma ge­wid­met. Da­rin sin­ge ich über mei­ne Hoff­nung, dass wir uns ir­gend­wann mal wie­der­se­hen. Glaubst du an ein Le­ben nach dem Tod?

Ich weiß nicht, wie es sein wird. Aber ich bin über­zeugt, dass ich mei­ne Fa­mi­lie im Him­mel wie­der tref­fe. Nicht kör­per­lich, aber viel­leicht auf ei­ner see­li­schen Ebe­ne.

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