Hei­len mit der Na­tur

Das Neue - - MEDIZIN -

Zau­ber­nuss: Ers­te Hil­fe bei Hä­mor­rhoi­den Je­der Zwei­te über 50 Jah­ren lei­det ab und zu un­ter ver­grö­ßer­ten Hä­mor­rhoi­den. Ei­gent­lich be­zeich­net das Wort kei­ne Krank­heit, son­dern schlicht die Ge­fäß­pols­ter am En­de des Mast­darms. Und die hat je­der von uns. Doch wenn sich das Ge­flecht von Ar­te­ri­en und Ve­nen – ähn­lich wie Krampf­adern – aus­wei­tet und nach au­ßen stülpt, sind Be­schwer­den und Schmer­zen die Fol­ge. Aber die meis­ten neh­men auch dann aus Scham kei­ne ärzt­li­che Hil­fe in An­spruch. Was vie­le je­doch nicht wis­sen: Un­be­han­delt ver­schlim­mern die Hä­mor- rhoi­den sich häu­fig wei­ter. Ein Arzt soll­te des­halb so früh wie mög­lich auf­ge­sucht wer­den. Lin­dernd wir­ken Prä­pa­ra­te mit Ha­ma­me­lis, auch Zau­ber­nuss ge­nannt (z. B. „Ha­me­tum“, Apo­the­ke). Ih­re pflanz­li­chen Wirk­stof­fe stop­pen den Juck­reiz, hem­men die Ent­zün­dung und stil­len klei­ne­re Blu­tun­gen. Zu­dem wehrt die Zau­ber­nuss Bak­te­ri­en und Pil­ze ab und ist auch auf Dau­er gut ver­träg­lich. Als Sal­be mit Ap­pli­ka­tor pflegt und kräf­tigt sie die ge­reiz­te Schleim­haut. Für die in­ner­li­che Be­hand­lung gibt es auch Zäpf­chen. Stellt sich kei­ne Bes­se­rung ein, kann der Arzt das über­schüs­si­ge Ge­we­be ab­bin­den.

Ex­trak­te der Zau­ber­nuss

hem­men Juck­reiz und Schmer­zen.

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