Säu­re-Ba­sen-Haus­halt:

So kommt er wie­der ins Gleich­ge­wicht

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Ein Über­schuss an be­las­ten­den Stof­fen im Or­ga­nis­mus kann Pro­ble­me ma­chen

Stän­dig mü­de? Der Kopf und die Mus­keln schmer­zen? Mög­li­cher­wei­se ist der Kör­per über­säu­ert. Denn un­aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung und Stress kön­nen sei­nen Säu­re-Ba­sen-Haus­halt durch­ein­an­der­brin­gen. Ty­pi­sche Fol­gen: Schmer­zen in Mus­ku­la­tur und Ge­len­ken, Er­schöp­fung so­wie Sod­bren­nen. Be­son­ders häu­fig sind äl­te­re Men­schen be­trof­fen. Denn ih­re Nie­ren­funk­ti­on lässt nach. Da­mit kön­nen die Fil­ter­or­ga­ne nicht mehr so viel von die­sen be­las­ten­den Stof­fen aus dem Blut ent­fer­nen.

Ge­mü­se neu­tra­li­siert

Um die Säu­ren zu re­du­zie­ren, soll­ten Sie viel trin­ken und vor al­lem viel Obst und Ge­mü­se es­sen. Die­se lie­fern reich­lich Ba­sen, die ei­ner Über­säue­rung ent­ge­gen­wir­ken. Hin­ge­gen sind tie­ri­sche Le­bens­mit­tel wie Wurst, Fleisch, Fisch, Eier oder Milch­pro­duk­te stark säure­über- schüs­sig. Sie be­las­ten den Stoff­wech­sel und soll­ten des­halb mög­lichst sel­ten ge­nos­sen wer­den.

Wich­ti­ge Nähr­stof­fe

Un­ter­stüt­zend kön­nen so­ge­nann­te Bik­ar­bo­na­te die über­schüs­si­gen Säu­ren neu­tra­li­sie­ren. In Kom­bi­na­ti­on mit wert­vol­len Vi­tal­stof­fen wie Zink, Kal­zi­um und Ma­g­ne­si­um (z. B. in „Pas­coe Ba­sent­abs pH­ba­lan­ce“, Apo­the­ke) lin­dern sie schnell die Be­schwer­den.

Stän­di­ges Sod­bren­nen, Mus­kel­schmer­zen so­wie Er­schöp­fung sind ty­pi­sche An­zei­chen ei­ner Über­säue­rung.

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