Kann nach­bar­schafts­hil­fe straf­bar sein?

Das Neue - - RATGEBER -

Wenn Geld fließt

Es ist schön, wenn Nach­barn sich ge­gen­sei­tig hel­fen und das muss auch nicht im­mer oh­ne Ge­gen­leis­tung ge­sche­hen. Wer da­mit aber ein re­gel­mä­ßi­ges Ein­kom­men ver­dient, gilt min­des­tens als „ge­ring­fü­gig Be­schäf­tig­ter“und muss bei der Mi­ni­job-Zen­tra­le an­ge­mel­det wer­den (Tel.: 03 55/2 90 27 07 99). Das Glei­che gilt für den Stu­den­ten von ne­ben­an, der ge­gen Ent­gelt für die Gar­ten­pfle­ge ein­ge­setzt wird oder die ge­lern­te, aber ar­beits­los ge­mel­de­te Fri­seu­rin, die ein paar Häu­ser wei­ter wohnt und Ih­nen öf­ters die Haa­re schnei­det.

Wei­te­re Kri­te­ri­en

Wer dem Nach­barn z. B. für ei­ne ein­ma­li­ge Um­zugs­hil­fe oder die Un­ter­stüt­zung bei der Gar­ten­ar­beit Geld zu­steckt, macht sich noch nicht straf­bar. Als ech­tes In­diz für Schwarz­ar­beit hin­ge­gen wer­ten die Be­hör­den ei­ne re­gel­mä­ßi­ge Un­ter­stüt­zung von nur ei­ner Sei­te, die dar­über hin­aus auch noch ent­lohnt wird.

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