Su­zan­ne von Bor­so­dy: „Mei­ne Mut­ter ist noch da“�

Drei Jah­re nach dem Tod ih­rer Ma­ma Ro­se­ma­rie Fen­del (†)

Das Neue - - DIESE WOCHE IN -

Es ist drei Jah­re her, als ih­re Mut­ter Ro­se­ma­rie Fen­del († 85) für im­mer die Au­gen schloss. Doch ih­re Toch­ter Su­zan­ne von Bor­so­dy (58) ist der Über­zeu­gung: „Mei­ne Mut­ter ist im­mer noch da.“

Jetzt spricht die Schau­spie­le­rin in „das neue“über den trau­ri­gen Ver­lust, ih­re Ehe und war­um sie an Wün­sche ans Uni­ver­sum glaubt … Ha­ben Sie das Ge­fühl, dass Ih­re Mut­ter noch im­mer da ist? Na­tür­lich ist sie noch im­mer da. Ich weiß, dass es ihr gut geht, da wo sie jetzt ist. So trau­rig es ist, wenn ein ge­lieb­ter Mensch geht und man ihn ger­ne zu­rück­ha­ben möch­te – so be­ru­hi­gend ist es doch auch, ihn gut auf­ge­ho­ben zu wis­sen. Wir al­le sind nur zu Be­such auf die­sem Pla­ne­ten und keh­ren ir­gend­wann heim. Mei­ne Mut­ter ist heim­ge­kehrt – und ir­gend­wann wer­de ich ihr fol­gen. Das ist der Lauf der Din­ge. Man­che Men­schen neh­men erst mit dem Tod der El­tern wirk­lich wahr, dass sie jetzt er­wach­sen sind. Ging es Ih­nen ähn­lich? Wenn die El­tern ster­ben, rückt man plötz­lich an die ers­te Stel­le. Da ist nie­mand mehr in der Fa­mi­lie, der vor ei­nem ge­hen könn­te. Als Nächs­tes ist man selbst dran. Na­tür­lich ver­än­dert es ei­nen, sich die­se Si­tua­ti­on be­wusst zu ma­chen. Glau­ben Sie an Wün­sche ans Uni­ver­sum? Ich glau­be dar­an, dass Wün­sche sich des­halb er­fül­len, wenn man sich lan­ge und aus­führ­lich mit ih­nen be­schäf­tigt. Man muss sie je­doch prä­zi­se for­mu­lie­ren – sonst kann die Sa­che nach hin­ten los­ge­hen! Ha­ben Sie sich Ih­ren Mann auch beim Uni­ver­sum ge­wünscht? Nein, so war das nicht. Das war ei­ne un­aus­weich­lich glück­li­che Fü­gung. Das Le­ben kann schön sein al­lei­ne, aber noch schö­ner ist es zu zweit. Se­hen Sie die Ehe als et­was Hei­li­ges? „Hei­lig“, das ist so ein gro­ßes Wort! Es ist schön, ver­hei­ra­tet zu sein und sa­gen zu kön­nen: „Das ist mein Mann“. Wie be­schrei­ben Sie Ihr ak­tu­el­les Le­bens­ge­fühl? Mir geht es gut – und ich neh­me die­sen Zu­stand nicht für selbst­ver­ständ­lich. Ich bin sehr dank­bar für al­les. Chris­ti­ne Sta­ab Sie wird als „Gran­de Da­me“des deut­schen Fern­se­hens ge­fei­ert: Su­zan­ne von Bor­so­dy.

Sie wa­ren vor und hin­ter der Ka­me­ra ein gu­tes Team: Su­zan­ne mit ih­rer ge­lieb­ten Mut­ter Ro­se­ma­rie Fen­del (l.).

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