–Wie Sie All­er­gi­en dau­er­haft stop­pen

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Be­reits we­ni­ge mi­kro­sko­pisch klei­ne kör­per­frem­de Stof­fe ge­nü­gen – und das Im­mun­sys­tem re­agiert mit Nie­sen oder Juck­reiz. Als Akut­the­ra­pie kom­men oft An­ti­hist­ami­ni­ka oder Kor­ti­ko­ide zum Ein­satz. Das Pro­blem: Die Me­di­ka­men­te kön­nen Ne­ben­wir­kun­gen her­vor­ru­fen, zu­dem lin­dern sie nur die Sym­pto­me. Die Ur­sa­che wird nicht be­kämpft.

In­di­vi­du­el­ler Impf­stoff

Um die Be­schwer­den dau­er­haft los­zu­wer­den, hat sich ei­ne The­ra­pie be­währt, bei der das ei­ge­ne Blut wich­tig ist: Die­ses ent­nimmt der Arzt dem Pa­ti­en­ten auf dem Hö­he­punkt der All­er­gie. Dann näm­lich ent­hält es ei­ne ho­he Kon­zen­tra­ti­on der spe­zi­fi­schen An­ti­kör­per, wel­che die Sym­pto­me her­vor­ru­fen. Dem Blutse­r­um wird ein spe­zi­el­ler Ser­um­ak­ti­va­tor zu­ge­setzt. Das kann der Arzt mit spe­zi­el­len Kits (z. B. „Aller­go­s­top“) ganz ein­fach und schnell in sei­ner Pra­xis vor­neh­men. Durch das Ver­fah­ren wer­den je­ne An­ti­kör­per ver­frem­det, auf die der Or­ga­nis­mus re­agiert. So ent­steht ein äu­ßerst gut ver­träg­li­cher Impf­stoff, den der Arzt dem Pa­ti­en­ten wie­der zu­rück­spritzt.

Er­folg nach ei­nem Be­hand­lungs­zy­klus

„In­ner­halb von vier bis acht Wo­chen las­sen die Be­schwer­den in der Re­gel nach. Bei mehr als 90 Pro­zent mei­ner Pa­ti­en­ten war die­se The­ra­pie er­folg­reich“, sagt Gün­ter Hart­ner, Fach­arzt für Na­tur­heil­kun­de in Stutt­gart. Meist reicht ein ein­zi­ger Be­hand­lungs­zy­klus aus, um die All­er­gie dau­er­haft los­zu­wer­den. Ein wei­te­rer Vor­teil: Um die Ge­gen­sen­si­bi­li­sie­rung durch­zu­füh­ren, müs­sen die All­er­ge­ne nicht be­kannt sein. Das läs­ti­ge Tes­ten, wel­cher Stoff der Aus­lö­ser ist, ent­fällt.

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