„Ich bin ei­ne Ju­gend li­che im fort­ge­schrit­te­nen Al­ter!"

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Hät­ten Sie’s ge­wusst? Ire­en Sheer (67) be­kommt of­fi­zi­ell schon Ren­te. Im Interview ver­rät die ­Schla­ger­sän­ge­rin im ganz per­sön­li­chen „Abc“­wei­te­re Ge­heim­nis­se über sich – ex­klu­siv in „das neue“!

Angst: Ha­be ich nicht wirk­lich. Ich bin ein sehr po­si­ti­ver Mensch. Angst zieht nur Angst an.

Bra­si­li­en: Dort dre­he ich bald zwei Vi­de­os, ge­nau­er ge­sagt in Rio de Janei­ro. Ich freue mich sehr, weil ich noch nie dort war.

Cha­ri­ty: Liegt mir sehr am Her­zen. Ich un­ter­stüt­ze die Schlag­an­fall-Hil­fe und ma­che seit mehr als 20 Jah­ren beim „Eagles Cha­ri­ty Golf Club“mit.

Dan­ke­schön: Al­len, de­nen ich dan­ken müss­te, ha­be ich schon ge­dankt. Vor al­lem mei­nen El­tern, die mir das Fun­da­ment für ein tol­les Le­ben er­rich­tet ha­ben.

Ehe: Sie ist ei­ne groß­ar­ti­ge In­sti­tu­ti­on – wenn man den rich­ti­gen Part­ner hat. Und ich kann sa­gen, dass ich mit Klaus den bes­ten Mann ha­be, den ich mir wün­schen kann.

Freun­de: Sind sehr wich­tig. Ich ha­be ei­nen Kreis von ganz en­gen Freun­den, die ich fast als Fa­mi­lie be­zeich­nen wür­de.

Geld: Schön, wenn man es hat. Es muss nicht zu viel sein, aber es ist gut, wenn man ein biss­chen Si­cher­heit im Le­ben hat.

Hob­bys: Na­tür­lich Golf. Aber ich ma­che ge­ne­rell viel Sport. Wir ha­ben ein paar Fit­ness-Ge­rä­te im Haus. Al­ler­dings geht es auch ru­hi­ger. Ich le­se ger­ne ein Buch, wenn ich Zeit da­zu ha­be.

In­ter­net: Das ist heu­te sehr wich­tig. Es geht nicht mehr oh­ne. Ich ha­be über Face­book ei­nen di­rek­ten Draht zu mei­nen Fans. Das ist sehr schön.

Ju­gend­zeit: Oh weh! Sa­gen wir so: Ich füh­le mich wie ei­ne Ju­gend­li­che im fort­ge­schrit­te­nen Al­ter (lacht).

Kin­der: Sind wun­der­bar. Klaus hat ei­ne Toch­ter, die auch schon ei­ne Toch­ter hat. Ich bin al­so in­di­rekt Wahl-Omi. Wir ge­nie­ßen es sehr, die klei­ne Li­na zu se­hen.

Lieb­lings­ge­richt: Ei­ni­ges. Ich lie­be die ita­lie­ni­sche Kü­che, weil sie so viel­fäl­tig ist. Und in­disch, denn ich es­se sehr ger­ne scharf.

Mu­sik: Das kann ich kurz ma­chen: Ich kann mir ein Le­ben oh­ne Mu­sik nicht vor­stel­len.

Not-Ope­ra­ti­on: Mein Mann muss­te sich vor drei Jah­ren ei­ner OP un­ter­zie­hen. Er hat­te star­ke Schmer­zen. Zum Glück ist er schnell wie­der ge­sund ge­wor­den.

Ord­nung: Ich ver­ra­te Ih­nen jetzt mein ganz per­sön­li­ches Ord­nungs­sys­tem: Klaus weiß, wo al­les ist – und ich fra­ge ihn.

Patrick Lind­ner: Er ist wirk­lich ein sehr, sehr en­ger Freund. Wir ge­hen durch dick und dünn, auch jetzt zu­letzt beim Tod sei­ner Ma­ma. Queen Eliz­a­beth: Was wä­re En­g­land oh­ne die Kö­ni­gin? Ich re­spek­tie­re ih­re Wer­te und ih­re Moral sehr. Die Queen hat ih­re Fa­mi­lie sehr gut im Griff.

Ren­te: Be­kom­me ich schon, auch wenn ich mich ei­gent­lich noch nicht alt ge­nug da­für füh­le

(lacht). Aber da wä­ren wir wie­der beim Geld. Es ist ein gu­tes Ge­fühl, wenn man im Al­ter ver­sorgt wird. Es gibt Si­cher­heit.

Show­time: Das ist mein ak­tu­el­les Al­bum. Das Be­son­de­re dar­an ist, dass wir es erst­mals mit un­se­rer ei­ge­nen neu­en Plat­ten­fir­ma „Fi­re­work Mu­sic“auf­ge­nom­men ha­ben. Tour­nee „Schla­ger­le­gen­den“: Als mir das an­ge­bo­ten wur­de, muss­te ich erst ein­mal la­chen. Ich bin ja gar kei­ne „Le­gen­de“, da­für bin ich doch noch zu jung. Im kom­men­den Jahr ma­chen wir wahr­schein­lich gleich drei Wo­chen Tour­nee.

Ur­laub: Ist sehr wich­tig. Man muss ab und zu ab­schal­ten. Aber da­durch, dass wir so viel be­ruf­lich un­ter­wegs sind, füh­len mein Mann und ich uns auch zu Hau­se sehr wohl.

Va­ter: Mei­nem Dad­dy geht es er­staun­li­cher­wei­se sehr gut. Er wird ja die­ses Jahr schon 96! Ich be­su­che ihn oft in sei­nem Pfle­ge­heim. Und er ist im­mer noch ein stol­zer En­g­län­der. Sei­nen Tee mit Milch liebt er über al­les.

Wein oder Bier: Ganz klar: Wein! Ab und zu ein schö­nes Glas Weiß­wein ist le­cker. Aber ich ach­te im­mer dar­auf, ge­nü­gend Was­ser da­zu zu trin­ken. Dann geht es auch nicht so schnell in den Kopf.

Xa­na­du: Ein Song, der nach über 30 Jah­ren im­mer noch sehr ge­fragt ist. Die Leu­te mö­gen ihn sehr. Des­halb ha­be ich ihn für mein ak­tu­el­les Al­bum „Show­time“auch noch ein­mal neu auf­ge­nom­men – als Bal­la­de.

York­shire-Pud­ding: Ty­pisch eng­lisch. Aber wis­sen Sie was: Den bes­ten York­shire-Pud­ding hat mei­ne Ma­ma ge­macht – und die war ja Deut­sche (lacht). Der

war ein­fach traum­haft. Ich es­se York­shire-Pud­ding im­mer noch ger­ne, zum Bei­spiel zu ei­nem Bra­ten oder zu Ro­ast­beef. Und ich kann ihn auch selbst ma­chen. Al­ler­dings nicht ganz so gut wie mei­ne Mut­ter. Zu­hau­se: Ich bin so oft um­ge­zo­gen, des­halb sa­ge ich: Das Zu­hau­se ist in ei­nem selbst. Wenn man sich wohl fühlt, kann man übe­r­all auf der Welt zu Hau­se sein. Chris­ti­an Lehn­hart

Die Sän­ge­rin (r.) mit ih­ren El­tern: Ma­ma Eri­ka († 86) starb 2009, Va­ter Ro­nald lebt in ei­nem Pfle­ge­heim bei Lon­don. Die Sän­ge­rin von A bis Z

Mit 67 Jah­ren blüht Ire­en Sheer noch ein­mal auf. Be­ruf­lich und pri­vat ist sie glück­lich.

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