– Hei­len mit der fri­schen Kraft der Na­tur

Das Früh­jahr hält Ge­schen­ke be­reit, denn die Trie­be und Knos­pen strot­zen vor Arz­nei­stof­fen. Die­se be­ru­hi­gen und ent­gif­ten – oh­ne Ne­ben­wir­kun­gen

Das Neue - - LAND-ROMANTIK -

Bäu­me und Sträu­cher las­sen fri­sche Knos­pen sprie­ßen und zei­gen da­mit: Der Früh­ling ist da! Doch ab­ge­se­hen von der auf­mun­tern­den Far­big­keit jun­ger Pflan­zen ent­hal­ten vor al­lem de­ren Trie­be wert­vol­le Be­stand­tei­le. Und die kön­nen un­se­ren Or­ga­nis­mus un­ter­stüt­zen. Wis­sen­schaft­ler nen­nen die ge­ziel­te An­wen­dung von Knos­pen-Ex­trak­ten Gem­mo-The­ra­pie. Da­bei wer­den die Prä­pa­ra­te bis zu drei­mal täg­lich mit ein paar Pumpstö­ßen aus der Sprüh­fla­sche auf die Mund­schleim­haut ge­sprüht, im Akut­fall öf­ter. Es gibt sie ver­ein­zelt in Apo­the­ken, doch auch die ei­ge­ne Her­stel­lung ist ein­fach (sie­he Kas­ten un­ten).

Bir­ke lei­tet Gif­te aus dem Kör­per

Ih­re Knos­pen för­dern rei­ni­gen­de Maß­nah­men, wie z. B. ei­ne Früh­jahrs­kur. Bir­ke regt die Nie­ren­funk­ti­on an, so­dass Gif­te aus dem Kör­per ge­schleust wer­den (op­ti­ma­le An­wen­dungs­dau­er vier bis sechs Wo­chen).

Schmer­zen lin­dern mit Esche- Ex­trakt

Hier wirkt das ent­hal­te­ne Sa­li­cin, das als na­tür­li­ches Vor­bild für As­pi­rin gilt. Es bremst Ent­zün­dungs­pro­zes­se im Kör­per und ver­rin­gert Schmer­zen.

Som­mer­lin­de be­ru­higt die Ner­ven

Die jun­gen Trie­be wir­ken po­si­tiv auf un­ser Ner­ven­sys­tem und lö­sen An­span­nun­gen. Auch ei­nem ner­vö­sen Ma­gen hilft das Som­mer­lin­den-Ex­trakt.

Ross­kas­ta­nie ge­gen Ve­nen­be­schwer­den

Die­ser Pflan­zenspross wirkt bei Aus­s­ackun­gen des Bin­de­ge­we­bes, wie zum Bei­spiel Krampf­adern und Hä­mor­rhoi­den so­wie er­wei­ter­ten Äder­chen im Ge­sicht (Cou­pe­ro­se).

Ros­ma­rin stärkt das Herz

Das be­lieb­te Kü­chen­kraut un­ter­stützt Herz und Kreis­lauf. Die Knos­pen ma­chen zu­dem mun­ter und stei­gern die Kon­zen­tra­ti­on.

Wert­vol­le Arz­nei­stof­fe ste­cken nicht nur in Blü­ten, Blät­tern und Wur­zeln – in den Knos­pen sind so­gar be­son­ders vie­le ent­hal­ten.

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