– Bei Dia­be­tes die Ner­ven schüt­zen

Das Neue - - LAND-ROMANTIK -

Die Zu­cker­krank­heit hat sich in­zwi­schen zum Volks­lei­den ent­wi­ckelt. Was vie­le nicht wis­sen: Er­höh­ter Blut­zu­cker schä­digt die Ner­ven. Es ent­ste­hen so­ge­nann­te Neu­ro­pa­thi­en. Bei­ne und Fü­ße schla­fen dann oft ein und wer­den mit der Zeit im­mer ge­fühl­lo­ser. Zu­dem dro­hen chro­ni­sche Wun­den, wie der dia­be­ti­sche Fuß.

Fett­hal­ti­ge Cre­mes und Kon­trol­le

Da durch die Ner­ven­schä­den das Ge­fühl für Schmerz ver­lo­ren geht, wer­den Ver­let­zun­gen oft zu spät be­merkt. Sie ent­zün­den sich und hei­len auf­grund des Dia­be­tes schlech­ter. Mit der rich­ti­gen Pfle­ge kön­nen Sie aber das Schlimms­te ver­mei­den. Su­chen Sie Ih­re Fü­ße täg­lich auf Druck­stel­len ab und be­nut­zen Sie fettoder harn­stoff­hal­ti­ge Cre­me. Die­se wir­ken der Aus­trock­nung der Haut, die ty­pisch bei Dia­be­tes ist, ent­ge­gen. Horn­haut soll­te nur durch me­di­zi­ni­sche Fuß­pfle­ge ent­fernt wer­den. Die gibt es auch auf Re­zept. Ge­gen die Miss­emp­fin­dun­gen hel­fen zu­dem Me­di­ka­men­te aus der Apo­the­ke, die den Spie­gel des BVit­amins Thia­min er­hö­hen. Denn Dia­be­ti­ker lei­den oft un­ter ei­nem Man­gel des Vit­amins, das die Ner­ven schützt.

Recht­zei­tig be­han­deln

For­scher der Hein­rich-Hei­neU­ni­ver­si­tät Düs­sel­dorf ha­ben jetzt her­aus­ge­fun­den: Von Ner­ven­schä­den kön­nen auch Pa­ti­en­ten be­trof­fen sein, die un­ter ei­ner Dia­be­tes-Vor­stu­fe (Präd­ia­be­tes) lei­den. So­bald die Sen­si­bi­li­tät der Fü­ße für Tem­pe­ra­tu­ren oder Be­rüh­run­gen nach­lässt, soll­ten Sie zum Arzt ge­hen. Je frü­her be­han­delt wird, des­to grö­ßer sind die Hei­lungs­chan­cen.

Er­frischt tro­cke­ne Au­gen im Hand­um­dre­hen.

Ei­ne ein­fa­che Mes­sung zeigt, ob die Blut­zu­cker­wer­te in Ord­nung sind.

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