Atem­be­rau­ben­des Is­land

Wer den Zau­ber des Nor­dens sucht , wird ihn auf der größ­ten Vul­kan­in­sel der Er­de fin­den. Ei­ne be­ein­dru­cken­de Na­tur er­war­tet die Be­su­cher

Das Neue - - DIESE WOCHE IN -

Men­schen­lee­re Ge­gen­den, ei­ne kon­trast­rei­che Na­tur und Land­schaf­ten wie in ei­ner an­de­ren Welt: Is­land lockt im­mer mehr Be­su­cher an. An die 30 ak­ti­ve Vul­ka­ne bro­deln auf der In­sel. Gey­si­re spu­cken al­le paar Mi­nu­ten 20 Me­ter ho­he Fon­tä­nen aus und die Hot Pots, Be­cken mit bis zu 45 Grad war­mem Was­ser, la­den zum Ba­den ein – wie die Blaue La­gu­ne bei Reyk­ja­vík. Zwar ist der Ein­tritt mit 40 Eu­ro nicht güns­tig. Doch wer hier zwi­schen La­va­fel­sen ins Was­ser taucht, be­fin­det sich in der be­rühm­tes­ten Ba­de­an­stalt der Welt, ei­ne der be­lieb­tes­ten At­trak­tio­nen des gan­zen Lan­des.

Aber Is­land wird nicht nur vom Feu­er, son­dern auch vom Eis be­herrscht. Zwölf Pro­zent der Flä­che sind mit eis­blau­en Glet­schern be­deckt, dar­un­ter der größ­te Eu­ro­pas: der Vat­na­jökull. Er dien­te schon als Ku­lis­se für Hol­ly­wood-Fil­me, wie „Bat­man Beg­ins“.

Auf dem Gol­de­nen Zir­kel

Zwi­schen den Vul­ka­nen und Eis­mas­sen ist die Land­schaft un­er­war­tet frucht­bar. Saf­tig grü­nes Moos be­deckt die Fel­sen und auf sat­ten Wie­sen gra­sen Is­land­pfer­de. Mit­ten in die­ser Oa­se to­sen zahl­rei­che Was­ser­fäl­le, wie der Goða­foss und der Gull­foss. Über zwei Kas­ka­den stürzt das Was­ser in ei­ne 70 Me­ter tie­fe Schlucht. Die Gischt malt da­bei im Son­nen­licht und so­gar bei hel­lem Mond­schein ei­nen Regenbogen. Der Was­ser­fall liegt am Gol­de­nen Zir­kel, ei­ner Rei­se­rou­te, die von der Haupt­stadt Reyk­ja­vík zu vie­len Se­hens­wür­dig­kei­ten führt. Auch das Geo­ther­mal­ge­biet Hauk­a­dalur mit dem Gro­ßen Gey­sir, dem Gey­sir Strok­kur und der Ther­mal­quel­le Ble­si so­wie die Ver­samm­lungs-Stät­te Ping­vel­lir im gleich­na­mi­gen Na­tio­nal­park ge­hö­ren da­zu.

In gro­ßer Brei­te stür­zen die Was­ser­mas­sen des Goða­foss in die Tie­fe.

Im Som­mer le­ben die Is­land­pfer­de wild in den Ber­gen.

Die Blaue La­gu­ne ist zu zwei Drit­teln mit Salz­was­ser, zu ei­nem Drit­tel mit Süß­was­ser ge­füllt.

Ein wun­der­ba­res Na­tur­schau­spiel bie­tet der Sel­ja­lands­foss-Was­ser­fall.

Zu Be­ginn des 20. Jahr­hun­derts leb­te die Hälf­te der Is­län­der noch in den ty­pi­schen Torf­häu­sern.

Auf Is­land wach­sen die Klei­nen im Ein­klang mit der Na­tur auf.

Bis Sep­tem­ber kann man Pa­pa­gei­tau­cher an den Klip­pen be­ob­ach­ten.

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