Trotz Plei­te! „Ich bin ei­ne Op­ti­mis­tin“

Das Neue - - TV-STARS DER WOCHE - L. K.

Sie ist die neue Hel­din bei „Ro­te Ro­sen!“Che­ryl She­pard (50) spielt Syd­ney Fli­cken­schild, die nach ei­nem Schick­sals­schlag wie­der auf die Bei­ne kommt. Auch persönlich hat die Schau­spie­le­rin ei­ni­ge Tief­schlä­ge ein­ste­cken müs­sen, un­ter an­de­rem ei­ne Pri­vat­in­sol­venz. Doch trotz Plei­te strahlt sie und ver­rät: „Ich bin Op­ti­mis­tin!“Ken­nen Sie Schick­sals­schlä­ge auch aus Ih­rem Pri­vat­le­ben?

Ja, aber mei­ne Pri­vat­in­sol­venz im ver­gan­ge­nen Jahr kann ich gar nicht mehr wirk­lich als Schick­sals­schlag be­ti­teln, weil sie so vie­le po­si­ti­ve Aus­wir­kun­gen hat­te. Ich bin zwar ge­stol­pert, aber un­heim­lich weich ge­fal­len. Sie sind al­so sanft in die nächs­te of­fe­ne Tür ge­stol­pert?

Vie­le lie­be Men­schen ha­ben mich auf­ge­fan­gen. Zum Teil sind dar­aus schö­ne Freund­schaf­ten ent­stan­den. Mit die­ser Un­ter­stüt­zung ha­ben Sie Ihr Ca­fé er­öff­net …

Ja, Freun­de ha­ben mir das Gas­tro­no­mie­hand­werk bei­ge­bracht, Stamm­gäs­te ha­ben im­mer wie­der mein Ca­fé be­sucht. Ich konn­te mei­nen Un­ter­stüt­zern je­der­zeit of­fen mei­ne Sor­gen for­mu­lie­ren. Das wa­ren mei­ne Ret­ter, mei­ne En­gel. Ich hat­te wirk­lich En­gel an mei­ner Sei­te. Nur we­ni­ge Mo­na­te nach der Ca­fé-Er­öff­nung kam das An­ge­bot von „Ro­te Ro­sen“… Das war mär­chen­haft. Al­ler­dings hät­te ich mir ge­wünscht, die Ar­beit in mei­nem Ca­fé und die Schau­spie­le­rei zu ver­bin­den. Den Traum vom ei­ge­nen Ca­fé ha­be ich noch nicht auf­ge­ge­ben. Be­reu­en Sie, Ihr Ca­fé für die Rol­le auf­ge­ge­ben zu ha­ben?

Ich be­reue kei­ne Se­kun­de. Ich be­reue auch die In­sol­venz nicht.

Ge­hen Sie mit Rück­schlä­gen im­mer so po­si­tiv um?

Ja, ich möch­te gern ein gu­tes Le­ben füh­ren und se­he da­her im­mer die po­si­ti­ven Din­ge. Sie sind al­so durch und durch Op­ti­mis­tin?

Ja, ja, ja! Es ist et­was pas­siert, wo­vor ich Angst hat­te, aber es hat sich al­les po­si­tiv auf­ge­löst! Sie sind im Fe­bru­ar 50 ge­wor­den. Se­hen Sie heu­te vie­les ent­spann­ter? Ent­spannt­heit ist Teil mei­nes We­sens. Aber es gibt tat­säch­lich Din­ge, die sich mit 50 im­mer bes­ser an­füh­len. Auch in punc­to Fa­mi­li­en­si­tua­ti­on, Freun­des­kreis und Le­bens­be­din­gun­gen ist viel Po­si­ti­ves da­bei. Der Wer­de­gang mei­ner Kin­der, das Mit­ein­an­der mit mei­nem Mann – auch dass wir uns Frei­räu­me las­sen –, al­les Din­ge, die mein Le­ben schön ma­chen.

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