Ruth Ma­ria Ku­bit­schek:

So tap­fer meis­tert sie ihr Schick­sal �������������

Das Neue - - TIERLIEB -

Sie kann ei­nem wirk­lich leid tun! Erst vor vier Mo­na­ten starb ih­re gro­ße Lie­be Wolf­gang Ra­de­mann

81) an Le­ber­zir­rho­se. Nun hat sein Tod auch sie krank ge­macht. Doch Ruth Ma­ria Ku­bit­schek (84) will sich nicht un­ter­krie­gen las­sen und meis­tert tap­fer ihr Schick­sal.

Es ist so trau­rig. „Ich bin krank ge­wor­den, lei­de seit ei­ni- ger Zeit un­ter Herz­vor­hof­flim­mern, ge­gen das ich täg­lich drei Ta­blet­ten neh­men muss. Üb­ri­gens die ers­ten in mei­nem Le­ben“, of­fen­bar­te die Schau­spie­le­rin in ei­nem sehr be­we­gen­den In t e r v i ew. „Des­halb fah­re ich jetzt nach Bra­si­li­en in ein Me­di­ta­ti­ons­zen­trum in der Hoff­nung, durch die ho­hen Schwin­gun­gen, die es dort ge­ben soll, mei­ne Mit­te wie­der zu fin­den. Da­nach ha­be ich vor, end­lich mein Hüft- und Knie­ge­lenk ope­rie­ren zu las­sen.“Schon seit Lan­gem be­rei­ten der be­ken­nen­den Eso­te­ri­ke­rin die Ge­len­ke im­mer wie­der Schmer­zen. Doch aus Lie­be woll­te und muss­te sie im­mer stark sein. Für sich selbst, vor al­lem aber für ih­ren Wolf­gang: „Zu Hau­se bei mir hat er die Kraft und die Ru­he ge­tankt, die er sich in sei­nem Le­ben nie ge­gönnt hat“, er­zählt die Künst­le­rin. „Er hat die Krank­heit über­spielt und so ge­tan, als gin­ge es ihn nichts an. Krank­sein gab es nicht für ihn. Eben­so wie Schwä­che­zei­gen. Bei­des hat er auch bei an­de­ren übel ge­nom­men. Ich in­klu­si­ve.“

Was sie bis­her ver­schwieg: Der „Traum­schiff“-Pro­du­zent war schon viel län­ger krank, als bis­her be­kannt war. „Ei­gent­lich ha­be ich schon an sei­nem 80. Ge­burts­tag im No­vem­ber 2014 ge­spürt, dass et­was nicht stimmt. Da fing das an mit den leich­ten Ver­wir­run­gen am Mor­gen, ei­ner un­ge­heu­er­li­chen Mü­dig­keit und tie

fen Schlaf­pha­sen. Die­se Sym­pto­me ge­hör­ten zu der Le­ber­zir­rho­se, die durch ein Vi­rus aus­ge­löst wur­de.“An Weih­nach­ten 2014 hat­te Wolf­gang Ra­de­mann schon zehn Ki­lo ab­ge­nom­men. Trotz­dem ar­bei­te­te er, reis­te für Dreh­ar­bei­ten wei­ter um die Welt.

Was Ruth Ma­ria Ku­bit­schek am meis­ten ver­misst: „Mit ihm wur­de es nie lang­wei­lig. Er war frech wie Os­kar und ist da­durch jung ge­blie­ben.“Von sei­nen pri­va­ten Din­gen hat sie kaum et­was be­hal­ten. Schließ­lich trägt sie ihn im­mer in ih­rem Her­zen.

Aus Lie­be zu ih­rem Wolf­gang woll­te und muss­te sie im­mer stark sein

Ruth Ma­ria Ku­bit­schek kann schon wie­der ein biss­chen lä­cheln, auch wenn es ihr nicht be­son­ders gut geht.

Bei der Bei­set­zung des TV-Pro­du­zen­ten am 11. Fe­bru­ar 2016 muss­te die Schau­spie­le­rin ge­stützt wer­den.

Un­ge­wöhn­li­che Lie­be: 40 Jah­re wa­ren Wolf­gang Ra­de­mann und sei­ne „Ku­bi“ein Paar oh­ne Trau­schein.

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