Hugh Jack­man: „Die Frau hat im­mer recht!“

Nach 20 Ehe­jah­ren ver­rät der Film-Star in „das neue“sein Glücks-Re­zept

Das Neue - - DIESE WOCHE IN - Hugh Jack­man

Er liebt das Meer, Pfann­ku­chen und sei­ne 13 Jah­re äl­te­re Frau! Für Hol­ly­wood-Ver­hält­nis­se fast schon re­kord­ver­däch­tig: Seit 20 Jah­ren ist Hugh Jack­man (47) mit sei­ner De­bor­ra-Lee (60) glück­lich ver­hei­ra­tet und ver­rät in „das neue“sein spe­zi­el­les Ehe-Re­zept ... Sie fei­ern die­ses Jahr Ihr 20-jäh­ri­ges Hoch­zeits­ju­bi­lä­um. Was ist Ihr Ge­heim­nis für ei­ne funk­tio­nie­ren­de Ehe? Ganz ein­fach: Die Frau hat im­mer recht (lacht)! Nein, das Zau­ber­wort heißt Re­spekt. Man soll­te sei­ne Zeit mit­ein­an­der ver­brin­gen wol­len, an­statt dies glau­ben zu müs­sen. Wo­her wuss­ten Sie, dass Ih­re Frau die Rich­ti­ge ist? So et­was weiß man ein­fach. Man fühlt das oh­ne Fra­ge. Ich se­he bei an­de­ren Be­zie­hun­gen, wo die Hö­hen und Tie­fen sind – das ist bei uns nicht so. Ich ver­lie­be mich täg­lich mehr und mehr. Und ge­nau das ist das bes­te und span­nends­te Ge­fühl mei­nes Le­bens. Sie ge­hen ei­nen sehr er­folg­rei­chen Weg. Be­dau­ern Sie trotz­dem ir­gend­et­was? Die Fra­ge „Was wä­re ge­we­sen, wenn?“stel­le ich mir nicht. Al­les hat sei­nen Grund. Kennt ein Mann wie Sie auch das Ge­fühl der Angst? Ich glau­be, mit dem Al­ter ver­sagt man mehr. Wir kön­nen nicht die Furcht­lo­sig­keit ei­nes Kin­des be­hal­ten. Doch Gott sei Dank ha­be ich kei­ne Angst, mich zum Idio­ten zu ma­chen. Mein Mot­to: Auf­ste­hen und wei­ter­ma­chen. Angst macht ei­nen nur schwä­cher. Und wie ge­hen Sie mit Ih­rem Welt­ruhm um?

Ich bin kein Kind und wuss­te, dass man in die­ser In­dus­trie nicht an­onym blei­ben kann. Die ein­zi­gen Ge­dan­ken, die ich mir dar­über ma­che, sind, wie ich mei­ne Fa­mi­lie und ih­re Pri­vat­sphä­re schüt­zen kann. Und wie schüt­zen Sie sich?

Ich me­di­tie­re mor­gens und abends ei­ne hal­be St­un­de. Ich fin­de, es gibt kei­nen bes­se­ren Weg, um to­tal zu ent­span­nen. Das ist die ul­ti­ma­ti­ve Ru­he. Mei­ne Ge­dan­ken für ei­ne ge­wis­se Zeit ru­hig­zu­stel­len, macht al­les ir­gend­wie klar. Dann bin ich nicht Hugh Jack­man, dann bin ich kein Va­ter und auch kein Ehe­mann. Um­ge­ben Sie sich mit Lu­xus?

Nein, ich bin kein Ma­te­ria­list. Was mir ganz wich­tig ist, ist gu­tes Es­sen. Ich lie­be es! Wenn ich kein Schau­spie­ler wä­re, hät­te ich zu 100 Pro­zent ei­nen völ­lig an­de­ren Kör­per (lacht). Al­so kön­nen Sie ko­chen?

Oh ja. Ganz ein­fach, weil ich das frü­her muss­te. Ich wuchs bei mei­nem Va­ter auf, der be­rufs­tä­tig war. Mei­ne vier Ge­schwis­ter und ich ha­ben uns die Haus­ar­beit auf­ge­teilt. Als die äl­te­ren das Haus ver­lie­ßen, koch­te ich drei-, vier­mal pro Woche. Und heu­te?

Klar! Früh­stück ist mei­ne Spe­zia­li­tät. Wahr­schein­lich des­halb, weil es am ein­fachs­ten vor­zu­be­rei­ten ist. Ich kann al­les: Speck, Eier und – ganz tra­di­tio­nell – Pfann­ku­chen! Hel­fen Sie im Haus­halt?

Wenn Sie mei­ne Frau fra­gen wür­den, dann wür­de sie Ih­nen ver­ra­ten, dass mein größ­ter Feh­ler mei­ne Un­be­hol­fen­heit ist (lacht). Hand­werk­lich bin ich über­haupt nicht be­gabt. Dar­über hin­aus ver­ges­se ich auch noch al­les. Him­mel, ich kann mir ab­so­lut nichts mer­ken.

Skan­dal­frei glück­lich: „X-Men“-Star Hugh Jack­man ver­göt­tert sei­ne Traum­frau De­bor­ra-Lee. 2009: Das Schau­spie­lerPaar mit sei­nen bei­den Ad­op­ti­vKin­dern Os­car (heu­te 16, r.) und Ava (heu­te 10).

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