Küh­len­de Pfle­ge für ge­stress­te Haut

Das Neue - - MEDIZIN -

Stress – so Ex­per­ten – ist ei­ner der Haupt­aus­lö­ser für Ek­ze­me und Er­kran­kun­gen wie Neu­ro­der­mi­tis. Der Grund: Bei Stress schüt­tet der Kör­per ver­mehrt das Hor­mon Ad­re­na­lin aus. Die­ses ver­setzt den Or­ga­nis­mus in Alarm­be­reit­schaft. Die Fol­ge: Das Im­mun­sys­tem ar­bei­tet auf Hoch­tou­ren – und re­agiert selbst bei harm­lo­sen Sub­stan­zen über. Sol­che Stof­fe be­zeich­nen Ärz­te als All­er­ge­ne, zu ih­nen ge­hö­ren Blü­ten­pol­len, Haus­staub­mil­ben oder Duft­stof­fe. Kom­men wir mit ih­nen in Be­rüh­rung, ver­sucht das Im­mun­sys­tem, sich ge­gen sie zu weh­ren. Es re­agiert mit ent­zün­dungs­för­dern­den Bo­ten­stof­fen, die un­se­re Haut schä­di­gen und Sym­pto­me wie Juck­reiz und Aus­schlag ver­ur­sa­chen. Wirk­sa­me So­fort­hil­fe bie- ten Sal­ben mit dem kör­per­ei­ge­nen Hor­mon Hy­dro­cor­ti­son (z. B. „So­ven­tol Hy­droCort 0,5%“, Apo­the­ke). Die­ser Bo­ten­stoff hemmt Ent­zün­dun­gen – Sym­pto­me wie Juck­reiz, Schwel­lun­gen und Rö­tun­gen wer­den so ge­lin­dert. Die Cre­me kann zwei- bis drei­mal täg­lich dünn auf die be­trof­fe­nen Stel­len auf­ge­tra­gen wer­den. Ei­ne An­wen­dung über mehr als zwei Wo­chen soll­te mit dem Haus­arzt be­spro­chen wer­den.

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